15 Tonnen
Quarta, 02 de Janeiro 2019 – nachts ↓↑-2º – tags ↓14º – Sonne
Hydraulisch Holzspalten machts Spass und die Arbeitsleistung ist enorm. Vor allem auch, weil wir die Scheitlänge bis 50 cm für unseren neuen Ofen kein Problem ist.
Im Zentrum von Portugal entsteht unser Therapie-, Gesundheits- und Seminarzentrum
Jeden Tag ein neues Foto
Quarta, 02 de Janeiro 2019 – nachts ↓↑-2º – tags ↓14º – Sonne
Hydraulisch Holzspalten machts Spass und die Arbeitsleistung ist enorm. Vor allem auch, weil wir die Scheitlänge bis 50 cm für unseren neuen Ofen kein Problem ist.
Terca, 01 de Janeiro 2019 – nachts ↓-2º – tags ↑↓15º – Sonne
Wir haben für 2019 einen Spruch auserkoren – eine tibetische Weisheit:
„Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst. “

Angeregt durch Hans-Peter Dürr (1929- 2014) Prof. und Physiker, langjähriger Leiter des Max-Planck-Instituts. Im folgenden eine Aufzeichnung einer Diskussionsrunde in der Dürr diese tibetische Weisheit anführt und die verlorengegangene Kooperation in unserer Gesellschaft bedauert.
Segunda, 31 de Dezembro 2018 – nachts ↓-1º – tags ↑↓15º – Sonne
Weil wir nicht schon wieder so einen idyllischen Olivenhain haben, mussten wir in der Nachbarortschaft Ausschau halten um ein geeignetes Hintergrund-Foto für unsere Wünsche zu finden.
Domingo, 30 de Dezembro 2018 – nachts ↓2º – tags ↑↓15º – Sonne
Auf unserem derzeitigen Lieblingspazierweg kommen wir in Pardieiros an diesem Picknickplatz vorbei – einer der wenigen Plätze die vom Brand verschont wurden.
Sabado, 29 de Dezembro 2018 – nachts ↑↓4º – tags ↑15º – Sonne
Schon der halbe Dezember ist traumhaft sonnig – und so wird er schliesslich enden.
Und so wie es aussieht wird auch der Januar golden – zumindest wird er so beginnen.
Seixta, 28 de Dezembro 2018 – nachts ↑↓4º – tags ↑14º – Frühnebel, ab 9 Uhr Sonne
Goladinha vom östlich gelegenen Hügel aus fotografiert. Heute und im Juli 2013.
In diesen fünfeinhalb Jahren hat sich sichtlich viel verändert.

Am auffälligsten ist das heute baumlose Tal. Da standen hauptsächlich Mimosen, „die wir auf dem Gewissen haben“. Insgeamt kann man auch sehr gut erkennen, welcher Schaden der Brand vor eineinhalb Jahren angerichtet hat. Aber es ist auch was neues entstanden… das Haus, was wir jetzt bewohnen und das im unteren Bild kaum zu erkennen ist.
Quinta, 27 de Dezembro 2018 – nachts ↑4º – tags ↓12º – Vormittag leichter Regen, Nachmittag Sonne und Bewölkung im Wechsel
Vor zwei Monaten berichteten wir schon von einer Begegnung mit DER LETZTEN IHRES DORFES
Bei unseren täglichen Spaziergängen mit Malaica häufen sich die Begegnungen. Oft durchwandern wir Pardieiros Fundeiros. Da nur noch zwei alte Menschen, ein paar Ziegen und zwei Hunde dort leben ist es sehr ruhig und beschaulich dort. Aber es ist noch etwas anderes, was diesen Ort so anziehend macht. Fast scheint es, als würden hunderte von Stimmen von dem damaligen Leben berichten, als das Dorf von Dutzenden von Familien bewohnt war.
Quarta, 26 de Dezembro 2018 – nachts ↓2º – tags ↓↑14º – Sonne, gelegentlich Bewölkung
In diesem Jahr haben wir keinen Weihnachtsbaum, da es in unserer Gegend keine Nadelbäume mehr gibt. Deshalb können wir auch kein Foto von „unserem Baum“ zeigen.
Dafür zeigen wir ein Bild von Wolf-Dieter Storl mit Weihnachtsbaum und seinem sehr interessanten Blick auf die Bräuche zur Weihnachtszeit – viel Spass beim Lesen.
Weiter unten haben wir noch ein Video eingebunden. Dort geht es um Äpfel.
„Der Weihnachtsbaum ist das Sichtbarmachen eines Urbildes, das wir in uns tragen. Es ist der alle Welten und Sphären verbindende Weltenbaum, den, auf ihre Weise, schon die Urvölker kannten; es ist der Schamanenbaum. Das Grün der Zweige stellt die ewige Lebenskraft dar – die, wie die Inder sagen, ebenso zum Sein gehört, wie das Bewusstsein. Die bunten Kugeln und Lichter mit denen der Baum geschmückt ist, versinnbildlichen die Sterne, die wiederum Ausdruck der kosmischen Seele, der Astralität (griechisch aster = „Stern“) sind.
Dieser Lebensbaum offenbart sich der meditativen Innenschau am Besten in der dunkelsten Jahreszeit, während der zwölf heiligen Nächte. In der stillen, heiligen Nacht der Sonnenwende – so imaginierte man das einst in unserem Kulturkreis – da kommt „vom Himmel hoch“ der göttliche Geist herab in unsere Welt und verkörpert sich am Fuße des Weltenbaumes. Die alten Völker Europas feierten das als die Wiedergeburt der Sonne, die Wiederkehr des lebensspendenden Lichtes.
Noch immer stellen viele die Weihnachtskrippe unter dem Lichterbaum auf. Das Christkind ist das Göttliche, das in uns, wie auch um uns lebt. Maria und Josef sind der weibliche und männliche Pol des Seins. Die einfachen Hirten stellen diejenigen Menschenseelen dar, die das wunderbare Geschehen in der Meditation schauen (Sie sind Symbol der Meditierenden; oder wie man es indisch sagen würde, der Bhakti-Yogis); die königlichen Weisen aus dem Morgenland, die die Sterne deuten können, symbolisieren einen anderen Weg, den Weg der Erkenntnis (Sie sind, vom indischen Standpunkt, Raja-Yogis). Und die Tiere im Stall, stehen für die Tierwesen überhaupt, denn das Heil ist für alle Wesen gedacht, nicht nur für die Menschen.
Auch der Adventskranz – der Ring aus Tannengrün, mit rotem Band umwunden und mit vier Kerzen gekrönt – gehört ebenfalls mit zu den Sonnwendmysterien. Das Grün ist das ewige Leben; die roten Bänder symbolisieren das Blut, dem Träger der Beseeltheit, und die vier Lichter sind, unter anderem, die vier Richtungen, die vier Jahres- und Tageszeiten (Morgen, Mittag, Abend und Mitternacht). Im Adventskalender ist ein sakrales Zeichen erhalten geblieben, das die Menschen schon seit der Steinzeit kannten: Der Kreis und das Kreuz. Die Indianer kennen dieses Symbol als das Medizinrad.

Es gibt Menschen, die mit solchen Bildern und Symbolen wenig anfangen können, es hätte nichts mit der wissenschaftlichen Realität zu tun. Wie aber sollte man den inneren Sinn des Seins und unseres Daseins verstehen, wenn man nicht bunte Bilder, Mythen, Märchen und Symbole zu Hilfe nimmt? Diese Bilder sind die Sprache der Seele, und diese ist wahr.
Eine gesegnete Weihnachtszeit, Wolf-Dieter“
Terca, 25 de Dezembro 2018 – nachts ↑5º – tags ↑↓14º – Sonne, aber auch Bewölkung
Grosse Teile des Waldes, 520.000 ha, die dem Brand am 17. Juni 2017 zum Opfer gefallen ist, wurden noch nicht abgeholzt.
Immer mehr von den noch stehenden Bäumen sind mittlerweile aber schon so geschwächt -durch Fäulnis und Borkenkäferbefall-, dass sie bei mittelstarken Windböen abbrechen oder entwurzeln.
Spazierengehen sollte man daher nur bei Windstille – so geschehen heute bei super sonnigem Wetter.
Natal Segunda, 24 de Dezembro 2018 – nachts ↓3º – tags ↑↓14º – Sonne und Bewölkung im Wechsel
Wäschewaschen zwischen Weihnachten und Neujahr soll Unglück bringen. Dieser Aberglaube scheint in Portugal nicht verankert zu sein – zumindest nicht in diesem Haushalt.
Im Allgemeinen ist die portugiesische Bevölkerung, nach unserer Erfahrung, schon eher für mystische Dinge empfänglich. Goladinha sei, so hörten wir schon öfter, früher von Werwölfen bewohnt gewesen. Uns sind bisher noch keine begegnet – möge es bleiben.
Domingo, 23 de Dezembro 2018 – nachts ↓4º – tags ↑↓14º – Sonne, aber gelegentlich auch Bewölkung
Unser Weihnachtsspruch 2018 :
„Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen gilt, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt“ BUDDDHA
Wir wünschen allen lieben Menschen die an unserem Leben teilhaben ein schönes Fest und ein wundervolles 2019 – ein Jahr voller Wunder.
Wir wünschen Euch Gesundheit und Heiterkeit, die Erfahrung der Einfachheit des Seins, der inneren Stille, des Geliebtseins und wir wünschen Euch achtsamen und wohlwollenden Umgang mit Euch selbst und mit allem was Euch umgibt. Wir sind dankbar dass ihr uns auch durch dies, fast vergangene, Jahr begleitet habt – ihr macht unser Leben schöner und reicher.
Nosso Natal dizendo 2018:
„A vida não é um problema a ser resolvido, mas uma realidade que precisa ser experimentada“ BUDDDHA
Desejamos a todas as pessoas queridas que participem da nossa vida uma boa festa e um maravilhoso 2019, um ano cheio de maravilhas
Desejamos-lhe saúde e serenidade, a experiência da simplicidade do ser, do silêncio interior, do ser amado e desejamos a você um tratamento consciente e benevolente de si mesmo e de tudo ao seu redor. Nós somos gratos que você nos acompanhou através deste ano quase passado – você torna a nossa vida mais bonita e rica.

Our Christmas saying 2018:
„Life is not a problem to be solved, but a reality that needs to be experienced“ BUDDDHA
We wish all dear people who participate in our life a nice party and a wonderful 2019, a year full of wonders.
We wish you health and serenity, the experience of the simplicity of being, of inner silence, of being loved and we wish you a mindful and benevolent treatment of yourself and everything around you. We are grateful that you have accompanied us through this almost past year, you make our life more beautiful and richer.
Sabado, 22 de Dezembro 2018 – nachts ↑↓7º – tags ↑↓14º – überwiegend Sonne
Gestern Wintersonnwende – heute Vollmond.
Zwei besondere Ereignisse fast zur gleichen Zeit.
Bei der Wintersonnwende gewinnt das Licht wieder an Boden. Die längste Nacht des Jahres ist „besiegt“ – die Tage werden wieder länger, statt kürzer.
Bei Vollmond hat der Erdtrabant seinen Höhepunkt an Strahlkraft erreicht – es geht dem Neumond entgegen.
Seixta, 21 de Dezembro 2018 – nachts ↑↓7º – tags ↑14º – Bewölkung, aber meist sonnig
Backtag auf Goladinha.

Die neue Küche hat zum gemeinsamen kreativen Event eingeladen – gemeinsam Plätzchen backen. Backerfahrungen aus Belgien, vermischt mit denen aus Deutschland und abgerundet mit Recherchen im Internet. Zum Teil glutenfrei und ohne Zucker – also rund um gesund 😉
Quarta, 19 de Dezembro 2018 – nachts ↑7º – tags ↑12º – Bewölkung und manchmal ein bisschen Sonne
Rein zufällig ist uns während unseres Umzugs eine LED-DISCO-LIGHT-Birne in die Hände gefallen. Nachdem wir sie testhalber im Aussenbereich ausprobiert hatten, kam uns die Idee sie während der Vorweihnachtszeit dort zu belassen – passend zu all den anderen bunten Lichterketten, die man mittlerweile auch in Portugals Strassenzügen finden kann.

Alternative Weihnachtsbeleuchtung – LED Partylicht in Goladinha
Herrn Katz scheint die Lightschow wenig zu beindrucken.
Terca, 18 de Dezembro 2018 – nachts ↑4º – tags ↓10º – Bewölkung und Regen
Das Architekturbüro ateliermob aus Lisboa besuchte heute in der Gegend Pampilhosa da Serra, Pedrogao Grande und Figueiro dos Vinhos die Projekte, bzw die Häuser die unter ihrer Planung, nach dem Brand im Juni 2017, wieder errichtet oder neu aufgebaut wurden. Goladinha war auch an der Reihe.

Sie sind sehr stolz auf das Ergebnis ihres Engagement und freuen sich, dass wir uns wohlfühlen und uns schon so wohnlich eingerichtet haben.

Da wir die letzen in der Reihe waren, blieb Zeit um auf das Gelungene anzustossen. Und, oh Wunder es war Platz für 14 Menschen und einem 50 Kg-Hund in unserer Küche.

Mit diesen Dreien hatten wir während der Planungs- und Bauphase sehr innigen und herzlichen Kontakt – MUITO OBRIGADO – Marta, Tiago e Paula
Segunda, 17 de Dezembro 2018 – nachts ↓↓3º – tags ↑12º – Sonne
Neulich eröffnete in Alagoa, im Landkreis Pedrogao Grande, ein Antiquitätengeschäft besonderer Art.
Bunt-restaurierte Möbel und Einrichtungs-Accessoires aus verschiedenen Zeitepochen werden hier ausgestellt und zum Verkauf angeboten.
Ausserhalb der Öffnungszeiten haben wir einen Termin vereinbart.

Folgendes Szenario bedarf nicht weiter vieler Worte…

hmmm – am liebsten alle

die Auserwählten…

passend für unsere Art zu leben.
Domingo, 16 de Dezembro 2018 – nachts ↓9º – tags ↓10º – Sonne, Regen und Wolken wechseln sich ab
Zerstörende Wirkung von fließendem Wasser, auch von Eis und Wind an der Erdoberfläche, so u.a. die Definition.
Ein durchaus natürlicher Prozess. In vielen Fällen, z.B. in unserer Gegend wird dieser Prozess durch Aufforstung von Eukalyptus-Monokultur massiv verstärkt. Ähnlich wie beim Maisanbau – die Durchwurzelung des Bodens ist minimal, der Wasserbedarf, im Vergleich zu anderen Pflanzen enorm, die Verdichtung durch den Einsatz grosser und schwerer Maschinen ist gross.

Statt über eine ursachen“bekämpfende“ Nutzung von Land und Boden nachzudenken wird lediglich Symptombekämpfung betrieben. Wie hier: Mit viel Aufwand, weil nur in Handarbeit zu bewerkstelligen, werden Seitentäler, in denen das Wasser ins Tal entrinnt mit Barrieren ausgestattet die Bodenerosion verhindern soll. Ausgeführt werden diese Arbeiten von Menschen die sogenannte Geringverdiener sind.
Gemessen wird immer am Profit. Dazu ein sehr sehens- und hörenswerter Vortrag von Harald Lesch.
Thema: Das Kapitalozän
Sabado 15 de Dezembro 2018 – nachts ↑10º – tags ↓12º – Wolken und leichter Regen
Der grauverhangene Tag hat uns nicht davon abgehalten mit unserem „Hündchen“ einen ausgiebigen Spaziergang zu unternehmen – und zwar am Stausee Cabril – 18 Km süd-östlich von Goladinha entfernt.

Die doppelt gekrümmte Bogenstaumauer aus Beton mit einer Höhe von 132 Meter war in dem Nebel gerade noch wahrnehmbar.

Zu unserem Erstaunen ist der Wasserstand sehr niedrig und so konnten wir ca. 30 Meter unterhalb der maximalen Stauhöhe die alte Kulturlandschaft erkunden. Bis zur Sohle des ursprünglichen Flusses sind es immer 100 Meter Höhenunterschied. Der Wasserpegel des Stausees ist nicht nur von den vorherrschenden Niederschlägen abhängig, sondern auch von der mehr oder weniger intensiven Nutzung der stromerzeugenden Turbinen.
Seixta, 14 de Dezembro 2018 – nachts ↓7º – tags ↑13º – Sonne und Wolken wechseln sich ab
Die Regenfälle der vergangenen Tage liessen den Pegel der Alge wieder ansteigen – nebenbei bemerkt, färbt sich auch bei wenig Niederschlägen das Bachwasser schon sehr schnell erdig-braun. Das ist so, seitdem der Brand im Juni 2017 alle Bäume und Sträucher vernichtet hat – Bodenerrosion aufgrund fehlender Vegetation.
Die Bachbett- und Ufersanierung Anfang Oktober war ein Segen. Die Art und Weise, wie sie durchgeführt wurde, war spontan und kostengünstig. Im Grunde schlugen nur für drei Tage Baggerstunden zu Buche. Die ursprüngliche Uferbefestigung war als Natursteinwand ausgeführt. Vermutlich hat das mit den damaligen technischen Mitteln mehrere Jahre Zeit in Anspruch genommen. Wollte man das heute nachbilden, wäre es unbezahlbar.

Auf dem Bild ist zu erkennen >grösser>: Die ersten Weidenstecklinge, Anfang Oktober, wurden ca 80 cm von der Uferlinie entfernt gesteckt. Je nach Wasserstand stehen die Secklinge jetzt genau an der Uferlinie, oder bereits im Wasser. (mehr als einen Meter, zu erkennen an der helleren, ausgewaschenen Uferzone. In einer zweiten Pflanzaktion wurden oben, an der Böschungskante, Bäume gepflanzt und dazwischen eine weitere Linie von Weidenstecklingen.
Die ganze Anlage ist sehr fragil. Wir hoffen, dass sich in den kommenden Jahren die Niederschläge im Winter und Frühjahr gleichmässig verteilen, damit sich die Bepflanzung gut verwurzeln kann. Sollte es in sehr kurzer Zeit heftig regnen, sähe es für die aufgeschüttete Böschung nicht gut aus.
Quinta, 13 de Dezembro 2018 – nachts Regen ↓8º – tags ↑↓12º –Regenschauer, abschnittsweise Sonne
In unserer Kreisstadt Figueiro dos Vinhos wurde in diesem Jahr besonders hübsch zur Adventszeit dekoriert.
Prunkvoll geschneidert und ausgestopft…

an allen…

…Laternen…

…im Stadtzentrum
Quarta, 12 de Dezembro 2018 – nachts ↑9º – tags ↓12º – Bewölkung, wenig Sonne
Heute kamen einige Vertreter der zuständigen Behörden um die Nachhaltigkeit der Bachbettsanierung, Anfang Oktober, zu kontrollieren.
Nachdem durch den Wasserpegelanstieg nach mehreren Regenfällen ca. 1,5 Meter der frisch aufgeschütteten Dammböschung weggespült wurde, mussten Weidenruten nachgesteckt werden.

Entlang des Böschungsgrads wurden auch Bäume gepflanzt. Weitere Bilder folgen >grösser>
Terca, 11 de Dezembro 2018 – nachts ↓6º – tags ↓14º – Bewölkung und Sonne
In unserem schönen neuen Haus gibt es kaum Stauräume. In der Küche, an einer Wand, haben wir deshalb ein Regal aufgebaut – Vorräte, Schuhe, Garderobe usw. finden darin Platz.
Damit das schöne Haus auch schön bleibt, haben wir vor das offene Regal Schiebetüren gesetzt.

Den Türen im Weg war ein kurzer Deckenbalken, der mehr der Zierde wegen eingebaut worden war. Mit einem Wagenheber haben wir die benachbarten Balken soweit gespreizt, bis das Bälklein locker wurde und wir es, nach dem lösen von zwei Schrauben, entfernen konnten.

Dadurch das die Türen weiss, wie die Wände sind, hat sich optisch im Raum nicht viel verändert. Lediglich die senkrechten Linie haben zugenommen. >grösser>
Segunda, 10 de Dezembro 2018 – nachts ↑6º – tags ↓↑17º – Sonne, Bewölkung
Seitdem Flächenbrand im Juni und Oktober 2017 sind die Kommunen intensiver bemüht das Strassen- und Wegenetz instand zu setzen und zu pflegen. Aus Feuerschutzgründen werden jetzt auch, obwohl es das Gesetz längst gibt, 10 Meter rechts und links der Strassen die Bäume gefällt.

Die schmale Strasse hoch zur Serra, auf der pro Tag nicht mehr als ein halbes Duzend Autos fahren, bekam jetzt sogar erstmals eine Randbegrenzungsmarkierung. Vielleicht auch für Malaica eine Hilfe nicht mehr so leicht vom Weg abzukommen 😉 >grösser>
Domingo, 09 de Dezembro 2018 – nachts ↓6º – tags ↓↑17º – Sonne
Senhor Joao Carvalho, verantwortlicher Gärtner der Kreisstadt Pedrogao Grande, begnadeter Künstler (Maler) und Heiler hat uns eine exclusive Führung durch seinen Garten der Quinta Nogueira (Castanheira de Pera, Bolo) ermöglicht.

Auf diesem Bild ist ein Teil des Pedrogenser Parks zu sehen.

Joao führt uns durch seinen privaten Garten in Bolo – dicht an dicht unzähliche Pflanzen: Heilkräuter, Büsche und Bäume…

Diospyros Kaki – die Götterfrucht: u.a. vitaminreich und süss. Die „handelsübliche“ Grösse entspricht die einer mittleren Tomate.

Das ist ein wilder, ursprünglicher Kakibaum. Die Früchte, viel kleiner (kirschgross) und herb-süss. Joao bekam diesen Baum direkt aus Amerika.
Sabado, 08 de Dezembro 2018 – nachts ↑↓7º – tags ↓↑17º – Sonne
Dieser Rosenstock wurde im Januar 2016 von Bayern nach Zentralportugal verpflanzt. Nachdem er sich gerade so eingewöhnt hatte, ist er im Juni 2017 im Flammeninferno verbrannt.
Auch davon hat die Rose sich erholt.

Und heute, Anfang Dezember 2018, erfreut sie sich der sonnigen Dezembertage und schenkt uns ihre Blütenpracht. >grösser>
Seixta, 07 de Dezembro 2018 – nachts ↑↓7º – tags ↓17º – Sonne
Auch in Portugal naht der Winter – auch wenn wir hier keinesfalls mit Dauerfrösten zu rechnen haben. Derzeit heizen wir am Morgen ein mal ein. Wenn dann um 9 Uhr die Sonne beginnt unser Tal zu erwärmen, müssen wir nicht mehr nachlegen. Erst wenn es dämmrig wird und die Sonne ihre wärmende Kraft einbüsst, heizen wir wieder.

Der wasserführende Kaminofen, 27 kW, heizt locker das ganze Haus und macht auch noch Warmwasser, wenn nicht schon von den Warmwasserkollektoren erledigt. Die Heizung wurde auf unsere Rechnung installiert. Für die Sponsoren gab es keinen Anlass das Haus mit Kamin und Ofen auszustatten. >grösser>
Quinta, 06 de Dezembro 2018 – nachts ↑7º – tags ↑20º – Sonne
Der Goladinha-Blog ist zurück – nach 3 Wochen Zwangspause, es gab unerwartete Probleme mit unserem Provider.
Einige technische Probleme gibt es noch – z.B. werden die Foto noch nicht im gewünschten Format dargestellt. Geduld…
In diesen Wochen ist einiges geschehen in Goladinha.
Seit dem 1. Advent leben wir in unserem wiedererrichteten Haus, das vor knapp 1 ein halb Jahren bis auf die Grundmauern abgebrannt ist.
Die Finanzierung des Wiederaufbaus wurde zu gleichen Teilen von der Stiftung Gulbenkian und Miseriocordia Portugal übernommen. Die Planung und Bauüberwachung machte das Architekturbüro Atierliermob in Lissabon.
Allen beteiligten ein herzlichen Dankeschön – MUITO OBRIGADO TODOS.
Unser neues Zuhause ist noch nicht vollständig eingerichtet – aber wir konnten nicht länger warten.
Hier einige Eindrücke…

Einzug Haupthaus am 1. Advent 2018, Blog seit 06.12. wieder in Betrieb, Goladinha


Der Wohnraum im OG Nordseite

Der Wohnraum im OG Südseite

Heute war es super sonnig und sehr einladend im Freien zu speisen.
Quarta, 14 de Novembro 2018 – nachts ↑7º – tags ↑21º – Sonne
Die Holzfussböden in unserem neuen Haus wurden vom Schreiner zwei mal geölt. Hierzulande wird das als ausreichender Oberflächenschutz angesehen. Wir wollen aber zusätzlich eine schmutzabweisende Wachsschicht auftragen.
Also haben wir uns auf die Jagd gemacht. Wir waren nicht erfolgreich, wissen aber jetzt mehr.
Wir müssen die entsprechenden Produkte aus Deutschland ordern.

Das Unterwegssein haben wir dennoch genossen – Picknick auf einer Anhöhe über Ancião mit Sonne und herrlichem Blick auf die Bergrücken, die verhindern den Ozean zu sehen. >grösser>
Terca, 13 de Novembro 2018 – nachts ↓3º – tags ↑20º – Sonne
Elektriker aus Figueiros dos Vinhos brachten heute die Küchen-Elektrogeräte.
Kühl-Gefrierchrank-Kombi, Ceranfeld und Warmluftbackrohr, Dunstabzugshaube und Waschmaschine.

Ganz links in der Küchenzeile ist Platz für die Waschmaschine vorgesehen. Da die Aussenwand leicht aus dem Lot ist, passt die Maschine nicht hinein. Jetzt muss der Schreiner kommen und von der linken Korpuswand ein Stück entfernen – dann geht es weiter. >grösser>
Segunda, 12 de Novembro 2018 – nachts ↓7º – tags ↑17º – Bewölkung und vor allem Sonne
Die Regenwetterlage hat sich in der vergangenen Nacht beruhigt, die Weidenstecklinge sind wieder aufgetaucht – zumindest fast alle.
Einige hat es doch weggespült.

Zu erkennen ist auch, dass die Uferkante abgebrochen und einigen Stellen auch ausgefranst ist. Der Wasserpegel ist weiter am sinken und wie es dann Morgen aussieht erfahren wir erst Morgen.
Domingo, 11 de Novembro 2018 – nachts ↑↓12º, 10 L/m² Regen – tags ↓15º, 30 L/m² Regen
Für den heutigen Sonntag waren lt. Wetterbericht 100 Liter Niederschläge angesagt – da wäre vermutlich die ALGE wieder über die Ufer getreten.
Im August 2017 sind in Bayern, in der Gemeinde Otting 100 Liter in einer Stunde herunter gekommen, was zu dramatischen Überschwemmingen geführt hat. >Augsburger Allgemeine>

Durch die tatsächlich niedergegangenen 40 Liter hat sich das Flussbett aber auch schon satt gefüllt und von den gesteckten Weiden war nichts mehr zu sehen. Morgen, wenn sich die Wetterlage beruhigt hat, werden wir sehen ob sie wieder aufgetaucht sind >grösser> >video>
Sabado, 10 de Novembro 2018 – nachts ↑↑12º, 17 L/m² Regen – tags ↑16º, 20 L/m² schauerartiger Regen
Bei der Wahl einer neuen Matratze spielen viele Kriterien eine Rolle: Der Härtegrad, das Material, der Matratzenkern, Einzel- oder Doppelmatratze und vieles andere mehr – nicht zu letzt die Dicke!

All diese und weitere Verkaufsargumente darf man sich hier in Portugal auch anhören. Entscheidend scheint jedoch ein Trend zu sein: Je dicker desto besser. 40 cm – warum nicht? Gesehen in einem Shopping-Center in der Nähe von Coimbra >grösser>