Angesichts der herbstlichen Kühle könnte es auch noch schlimmer kommen. Aber es wird wärmer…. und das kommende Wochenende verspricht sogar sommerliche Temperaturen – wenn auch nur stundenweise.
Wettervorhersage, Anfang/Mitte Oktober 2019 in Otting, Bayern
1,7 Km westlich vom historischen Stadtkern Wemdings liegt die Wallfahrtsbasilica Maria Brünnlein – einer der bedeutenden Wallfahrtsorte in Bayern. Seit dem 13.09.1933 wird jeden Monat der „Fatimatag“ als Tag des Gebetes um den Frieden in der Welt begangen. Die Distanz von Maria Brünnlein nach Fatima beträgt 2300 Km.
Nebenbei bemerkt: Maria Brünnlein ist 8 Km vom Knaubenhof entfernt.
Fatima ist 80 Km von Goladinha entfernt.
Vom Rieskraterrand aus blickt man über die Basilica hinein ins Nördlinger Ries.
Das Freibad am Waldsee, das seinem Namen alle Ehre macht: Eintritt auf Spendenbasis!
Es ist geöffnet von Mitte Mai – Mitte September.
Der angrenzende Campingplatz ist von April bis November geöffnet.
Vielleicht sollten wir mit unserer „Fritzbox“ die Camping-Saison dort noch ausklingen lassen?
Der Ruderboot-Verleih ist auch extrem günstig: 1/2 Stunde: 2,- € pro Boot
Die „Fritzbox“ wird nach unserer langen Reise ausgeräumt und sauber gemacht.
Unsere „Fritzbox“ hat uns zuverlässig viele Tausend Kilometer gedient. Nichts, aber auch gar nichts war zu beanstanden. Die alte, robuste Motor- und Fahrwerkstechnik bewährt sich immer noch. Der Preis dafür ist ein höherer Dieselverbrauch im Vergleich zu neueren Fahrzeugen. Dafür musste in den vergangenen 17 Jahren kein neues Fahrzeug gebaut werden, was auch nicht unerheblich Energie gekostet hätte.
September 21, 2019 @ 20:53
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Ein paar Kilometer südlich von Wemding wird von einer ortsansässigen Firma Sand abgebaut – es entstehen Weiher, die sehr beliebt als Bademöglichkeit genutzt werden.
September 19, 2019 @ 15:03
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Der Tiergarten in Berlin ist eine zentral im Ortsteil Tiergarten des Bezirks Mitte gelegene Parkanlage, die sich auf 210 Hektar (2,1 km²) erstreckt. Einige breite Straßen durchschneiden den Park, darunter die Straße des 17. Juni; sie kreuzen sich am Großen Stern, in dessen Mitte die Siegessäule steht – unweit des Brandenburger Tors.
September 18, 2019 @ 13:17
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Bei einem Wanderrundweg entdeckten wir einen teilentrindeten Baum. Wir dachten zu erst an ein an „dummen Bubenstreich“ oder an ein „Kunstwerk“ – bis wir einen weiteren betroffenen Baum und noch einen und noch einen..
..bis wir feststellten, dass alle Kiefern in dem Buchenwald so „behandelt“ wurden. Die Bäume versuchen diese Verletzungen mit Überwallung zu heilen, schaffen das aber offensichtlich nicht – die Versorgung der Baumkronen wird unzureichend, sie werden lichter und sterben langsam?
September 17, 2019 @ 19:48
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Und da war dann noch das Wollschwein, das wie alle anderen Tiere im Wildpark Schorfheide, vom Aussterben bedroht ist – und das, weil es nicht die maximale Leistung an Fleisch, Wolle usw lieferte.
Völlig in Vergessenheit ist geraten, dass diese alten Rassen genügsam sind, also nicht in unmittelbarer Futterkonkurrenz mit dem Menschen stehen.
Ausserdem sind diese Vorfahren aller Hochleistungszüchtungen robust und somit selten auf tierärztliche Interventionen angewiesen – schon gar nicht sind prohylaktische Behandlungen mit Antibiotika von Nöten.
September 16, 2019 @ 21:10
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Besuch im Wildpark Schorfheide. Auf einer Gesamtfläche von 105 Hektar am Rand der Schorfheide können heimische Tierarten erlebt werden: Fischotter, Rothirsche, Damhirsche, Wildschweine und Europäische Mufflons – ausserdem befinden sich hier Wölfe, Wisente, Elche, Luchse und Przewalski-Pferde.
September 15, 2019 @ 17:39
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Zurück in Deutschland. Zurück auf den vollen und schnellen Autobahnen – zurück im Stau.
Wir lassen unsere Nord-Ost-Europa-Reise noch etwas ausklingen und haben uns für zwei Tage in einem Hotel am Webellinsee –die Seen werden uns vielleicht noch eine Weile verfolgen– 🙂 ein Apartment – auf 2 Etagen gemietet.
Und weil bei unserer Ankunft die Reinigungskräfte noch nicht fertig waren, haben wir ein Upgrade bekommen und…
…haben jetzt von der 2. Etage aus, einen wunderbaren Blick auf den See. Dieses mal sind wir zwar nicht die einzigen Gäste, haben aber genügend Raum um direkt vor unserem Apartment Picknick zu machen.
September 14, 2019 @ 20:39
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Unsere Rückreise durch Polen über die kleinen Strassen nimmt viel Zeit in Anspruch. Aber es uns wichtig von Land und Leuten etwas mitzubekommen – auf der Autobahn ist es wie überall auf der Welt.
Am Abend waren wir müde und haben uns für ein Hotel entschieden.
Gefunden haben wir das Motel „Chata Skrzata“ in Kruszyn. Wir waren von der Herzlichkeit des Empfangs überrascht. Im hoteleigenen Restaurant assen wir noch eine Suppe. Spontan wurden wir zu einer Geburtstagsfete im kleinen Kreis eingeladen. Der Mann der Wirtin stand im Mittelpunkt. Ohne Wein und Wodka zu konsumieren kamen wir da nicht raus…
September 13, 2019 @ 16:27
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In Wyszowate bewohnen wir ein Ferienhäuschen direkt an einem See.
Geschichtsträchtiges: Wyszowate(deutsch Wissowatten) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Wissowatten gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Wissowatten stimmten 240 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen. In Kriegsfolge kam Wissowatten 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und trägt seither die polnische Ortsbezeichnung „Wyszowate“.
Zum See führt ein Steg hinaus. Auf dem sehr grossen Gelände sind drei Ferienhäuser – wir sind wieder mal die einzigen Gäste.
Profil-Selfie auf dem Steg 🙂
Auf dem Grundstück sind viel verschiedene Baumarten zu finden – zum Teil schon sehr alt.
Abendspaziergang in die masurische Landschaft hinein.
September 11, 2019 @ 17:32
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Die Nacht auf einem schon geschlossenen, aber noch nicht verschlossenen, Campingplatz direkt an der Ostsee war noch nicht kalt. Pünktlich um 9 Uhr am heutigen Morgen, wie von der Wettervorhersage vorausgesagt, setzte dann der Regen ein – und der sollte den ganzen Tag und darüberhinaus andauern.
Menschenleerer Campingplatz direkt an der Ostsee. Das Tor war noch geöffnet und auch die Toiletten in Betrieb. Da und dort waren einige Arbeiter die das Areal winterfest machten.
Der Schlechtwetterfront entrinnen – in Richtung Süden, weiter nach Lettland …
Ein Abschiedsspaziergang (?) an der Ostsee – der Regen hat nachgelassen, dafür nahm der Wind enorm zu.
In Litauen schliesslich wurde es sonniger und windstill und wir haben einen sehr einsamen und absolut stillen Platz im Wald gefunden – wie so oft auf unserer Reise, nur mit Allradfahrzeug zu finden. Obwohl unsere Fritzbox das kann, fahren wir niemals quer durch den Wald – immer bewegen wir uns auf Forstwege.
September 10, 2019 @ 16:07
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Pärnu(deutsch Pernau) ist eine estnische Hafenstadt mit 51.272 Einwohnern und ein wichtiges Seebad. Pärnu liegt an der Mündung des gleichnamigen Flusses. Die Stadt hat einen etwa drei Kilometer langen Sandstrand am nördlichen Ausläufer des Rigaischen Meerbusens.
Im Sommer kommen viele Besucher. Jetzt ist die Saison vorbei und einige Läden haben schon geschlossen. Wir begegnen auffallend viele deutschen Touristen – jenseits der 65 🙂
Die Stadt erstreckt sich über 858 Km², ist fast so gross wie Berlin (891 Km²) mit seinen 6,6 Mio. Einwohnern. Da erklären sich die weitläufigen Grünflächen in der Stadt. Auch im Zentrum hat man keinerlei Mühe einen Parplatz zu finden.
Jede Menge Cafes und Restaurants…
…mit aussergewöhnlichen Begegnungen
EAuch in Zentrumsnähe findet sich dörflicher Charakter
Die Stadt ist bunt und kreativ
Eines der wenigen Häuser in der Stadt das nicht liebevoll restauriert und gepflegt wurde. Das Potential eines Schmuckstücks ist aber spürbar.
Wir sagen ADE FINNLAND !!! Gerne werden wir uns an die grossen Wälder, zahllosen Seen und Inseln erinnern und an die unzähligen Mökkis.
Schade, dass wir keine Elche gesehen haben.
Froh sind wir, der hartnäckigen Hirschlaus zu entkommen – sie hat uns die letzten Tage massiv bei unseren Waldspaziergängen geplagt und uns die Nächte schlaflos machen lassen.
Die Fähre FINLANDIA aus Estland kommend legt in Helsinki an, spuckt Hunderte von Autos, LKWs und Menschen aus und nimmt in ihren unendlich grossen Bauch wieder Hunderte Fahrzeuge und Menschen auf.
Hier ein kleines Video vom Anlegen in Helsinki
Ein, in Finnland hergestellter, Wodka trägt auch den Namen FINLANDIA. Diese beleuchtete Werbetafel ist auf der Fähre zu sehen und soll die Passagiere dazu animieren den Alkoholshop zu besuchen. Alkoholiche Getränke sind in Finnland extrem hoch besteuert. Manche Touristen, die in Helsinki Urlaub machen, fahren regelmässig mit der Fähre nach Tallinn und schleppen kistenweise Bier, Wein und Schnaps zurück – zum Teil mit Einkaufswägen.
Gert hat Recht (Kommentar zum gestrigen Beitrag) – es ist die Hirschlaus… und sie lässt sich kaum vertreiben. Sie hakt sich förmlich in die Haare und Haut und wenn mann sie findet (da wo es juckt) lässt sie sich nicht ohne weiteres entfernen. Meistens verletzt man sie sehr. Das tut uns leid, aber sie los zu kriegen wiegt stärker.
Die Hirschlaus ist nicht der Grund für unseren Rückzug – wir werden nicht nördlicher reisen, nicht nach Lappland, nicht ans Nordkap und auch nicht über Schweden zurück.
Es wird zu kalt, der Herbst hat in diesen Breiten Einzug gehalten. Weiter im Norden liegen die nächtlichen Temperaturen bei 3 Grad und tagsüber um die 10 – dafür sind wir nicht ausgerüstet.
Auf der Insel Manamansalo haben wir einen archaisches Ort entdeckt.
Der finnische Text auf der Infotafel:
Martinkannan peuranpyytäjien!
Martinkannan peuranpyytäjien kylä on rakennettu kivikauden henkeen luonnonmateriaaleja käyttaen.
Ei tarkalleen tiedetä millaista rakennustapaa manmansalossa kivikaudella asuneet ihmiset suosivat, mutta muualla on löydetty vanhojen asumusten jäänteitä.
Varsinkin pyyntiklän keskeisin rakennus, turvekammi, on rakennettu tavalla, jota paikallinen metsästäjä-kalastajayhteisö olisi saattanut aikoinaan käyttää.
Die deutsche Übersetzung mit Google-Translator: Martink Stock Deer Catcher! Das Hirschjägerdorf Martinkanta wurde in der Steinzeit aus natürlichen Materialien erbaut. Es ist nicht genau bekannt, welche Art von Bauarbeitern in Manmansalo während der Steinzeit bevorzugt wurde, aber Reste alter Wohnhäuser wurden an anderer Stelle gefunden. Insbesondere das Hauptgebäude der Falle, die Torfkammer, ist so gebaut, wie es die örtliche Jäger-Fischer-Gemeinschaft einst benutzt haben könnte.
Das Eingangstor wird durch ein Hirsch- oder Elchfell markiert.
Der Lageplan des archaischen Platzes.
Die Wohnhütte, vermutlich mit offener Feuerstelle. Die Tür war leider verschlossen.
Die Holzhütte etwas abseits von der Wohnhütte – warum auch immer.
Nur wir,
das Mökki das uns trocken und warm hält, der See bei Sonnenaufgang,
der Wind und der Regen…
Das Sonnenaufgangsspektakel hat nicht lange gedauert – seit dieser Aufnahme versteckt sich die Sonne hinter den Wolken. Das „Dunkle“ darf auch mal sein.
…und der Wald mit dem Moos… nur wir und unser Hund.
Heute haben wir beim Spazierengehen mit Malaica einen See entdeckt. Das ist in Finnland keine grosse Attraktion – es gibt unzählige davon. Zu diesem See führt allerdings keine Strasse -dachten wir-, nur ein Pfad. Den haben wir zufällig entdeckt.
Und dieser Pfad umrundet den See. An einer Stelle steht in einigem Abstand zum Ufer dann doch eine Hütte und dorthin führt auch ein Waldweg von irgendwo her, der befahren werden kann. Kein See ohne Mökki.
Malaica maschiert immer vorne weg. Das, was am Boden aussieht als würde es weiss blühen sind Moose. Leider auch in der Vergrösserung schwer zu erkennen, weil mit der Handycamera aufgenommen.
Ein Beispiel für zahllose kleine Inseln – oft nur ein paar Quadratmeter gross.
WIKIPEDIA: Sisu[ˈsisu] ist ein finnischer Begriff, der eine angeblich nur den Finnen eigene mentale Eigenschaft bezeichnet. Das Wort gilt als unübersetzbar, kann aber mit „Kraft“, „Ausdauer“ oder „Beharrlichkeit“, auch „Unnachgiebigkeit“ oder „Kampfgeist“ besonders in anscheinend aussichtslosen Situationen wiedergegeben werden. Als kulturelles Konzept ist Sisu für Finnland in hohem Maße identitätsstiftend.
Dieser Baum dürfte die mentale Eigenschaft der Finnen widerspiegeln –
Längst schon ausserhalb der Balance hält sich der Baum mit immer mehr und noch stärkeren Wurzeln im sandigen Untergrund fest.
(WIKIPEDIA) Ein Mökki (finn. mökki „Hütte“) ist ein typisch finnisches Ferienhaus.
Es ist in der Regel aus Holz gebaut und mit einer Sauna ausgestattet. Traditionelle Mökkis sind in Blockbauweise gebaut, sehr einfach und entbehren jeglichen Komforts. Sie werden meist nur im Sommer bewohnt. Heutzutage werden jedoch auch luxuriöse Mökkis gebaut, die das ganze Jahr bewohnbar sind. Ein Mökki dient den Finnen zur Erholung, vor allem am Wochenende und in den Sommerferien. Die meisten Mökkis sind in ausreichend großem Abstand zum Nachbarn errichtet. Oft stehen die Hütten am Ufer eines Sees. Seit einigen Jahren gibt es vorgeschriebene Mindestabstände zum Seeufer, um die Verschmutzung der Gewässer in Grenzen zu halten.
Wir können da Wikipedia voll und ganz bestätigen. Hinzu kommt noch unsere Erfahrung: Alles, was wir bisher an Seen in Finnland gesehen haben, sind die Ufer „verschilft“. Dort, wo es zugängliches Ufer gibt, steht ein Mökki und die Zufahrt ist privat. Ausser den wenigen öffentlichen Uferzugängen ist es auf Campingplätzen möglich ans Ufer zu kommen – an beiden Orten sind Menschen. Unsere Fantasie war, wochenlang völlig einsam an einem See zu sein.
Diese Möglichkeit fanden wir am ehesten noch in Estland.
„Unser“ gemietetes Mökki steht auf dem Campingplatz Goldener Strand. Es ist zwar nicht ohne jeglichen Komfort, die Teeküche reicht aber nicht für richtiges Kochen – deshalb steht unsere Fritzbox daneben, „mit richtiger Küche“.
Leirintäalue Kultahiekat ist finnisch und heisst auf deutsch: Campingplatz Goldstrand. Wir sind eine der letzten Gäste – Morgen schliesst der Platz. Kommende Woche kommt dann noch eine private Gesellschaft und uns wurde angeboten dass wir noch bleiben können. Da sich das Wetter verschlechtert und das Leben in der „Fritzbox“ dann nicht so angenehm ist, mieten wir uns ein Block-Häuschen – die heissen hier „Mökki“ und haben Betten, Strom, Heizung und eine Kochgelegenheit.
Die Insel Manamansalo – unser Camp ist etwas rechts von der Mitte, da wo die Ziffer 27 steht.
„Unser“ goldene Strand – die Sonne hat sich leider zur Mittagszeit verzogen. Aber wir haben wenigsten absolute Windstille.
Es zieht uns weiter nördlich. Unsere Tagesetappe beendeten wir heute auf der Insel Manumansalo
Morgen soll der letzte warme und sonnige Tag sein – Zeit das Getreide einzufahren. Dieses hier dürfte reif genug sein. Manches andere bräuchte noch einige sonnige Tage.
Ein typischer Weiler in Finnland. Ein paar Häuser, meist aus Holz, rot gestrichen und von der Strasse etwas zurückgesetzt. Es gibt kaum Dörfer. Ganz viele Anwesen haben Alleinlage. Und alles super gepflegt!
Die Seilfähre zur Insel Manamansalo fährt von 5 Uhr morgens bis 11 Uhr nachts je nach Bedarf – die ca. 500 Meter lange Beförderung ist kostenlos.
Bei der Ankunft auf einem Campingplatz hat uns ein Adler begrüsst.
Manamansalo ist die größte Insel im Oulusee und die fünftgrößte aller Inseln in den finnischen Binnengewässern. Die Insel ist 16,2 Kilometer lang und an der breitesten Stelle 13,8 Kilometer breit. Manamansalo ist bekannt für seine langen Sandstrände.
Das Google-Übersetzungsprogramm klärte uns auf: Das Schild, an den Turm genagelt, besagt nicht, dass es verboten ist hinaufzuklettern, sondern man tue dies auf eigene Gefahr.
Gleich am Morgen, als sich noch nicht alle Nebel verzogen hatten, war der erste Versuch.
Vermutlich der letzte richtig warme Sommertag (24 Grad) in diesem Teil von Finnland – lt. Wetterbericht wird es die kommenden Tage kühler und es regnet zeitweise. Das ist die Gelegenheit das gestern erstandene Sikaflex 291 in die Fugen unseres Dachaufbaus zu pressen.
Und dann der Aufstieg – 15 Meter hinauf, über die Wipfel der Bäume
Ringsum Bewaldung und dazwischen Seen – ein tolles Panorama – da wünschte man sich, fliegen zu können…
…so wie dieser Segelfalter, der heute in Goladinha von Blüte zu Blüte geflogen ist. Ein Dankeschön an unsere Hüter des Platzes, die dieses Foto gemacht und geschickt haben.
Auf der Suche nach einem Baumarkt -wir brauchen Fugen-Dichtungsmittel für unser Dachzelt- sind wir in einem typischen Einkaufszentrum, wie es überall auf der Welt auf der grünen Wiese gibt, gelandet. Und zufällig gab es dort auch einen Ikea 🙂 und wir sind Essen gegangen… 🙂
Am Ende unserer Tagestour wollten wir eigentlich wieder an einem (Wort mit drei Buchstaben) campieren, fanden aber keine rechte Gelegenheit – in Finnland ist Privatstrand in dichter besiedelten Gegenden üblich. Nach langem Suchen sind wir offroad-technisch auf einen Berg geklettert und stehen jetzt am Fusse eines Turms, den zu besteigen verboten ist. In Portugal kennen wir so Türme, auf denen Ausschau nach Feuer gehalten wird. Jedenfalls ist das der höchste und einsamste Fleck in dieser Gegend und wir werden eine ruhige Nacht haben.
Gerade geniessen wir einen total ruhigen Platz mitten im Wald, nahe einem See (ein anderer Platz in Finnland, als nahe an einem See, wäre auch schwer zu finden 🙂 )
Wanderung durch unberührte Natur
und schauen zwischendrin mal ca. 4500 Kilometer in den Süd-Westen Europas – nach Goladinha.
Da ist alles beim Besten – danke liebe Hüter des Platzes!
Der Sommer ist in Zentralportugal noch voll im Gange und wird es wohl noch einige Wochen so bleiben.
Wettervorhersage Ende August 2019 in Figueiro dos Vinhos – Zentralportugal
Im Vergleich die Wettervorhersagein Parkano, West-Finnland Ende August 2019
Herr Miez liebt es grad weich gebettet.
Herr Katz nimmt ein spätes Sonnenbad und dekoriert sich vor der Blumenwiese.
Finnland im Süd-Westen: Weitgehend flache Landschaft. Getreideanbau und Wiesen (Grassiloballen). Schweinemastbetriebe „erkennt“ man am Geruch – es gibt nicht wenige davon. Kühe sieht man manchmal auch draussen weiden. Das Land ist sehr zersiedelt – viele Einzelgehöfte. Industriebetriebe findet man auch ausserhalb zersiedelter Ortsschaften.
Ein Blumenstrauss als Anlass für einen besonderen Tag.
Kirche mit Soldatenfriedhof – Gefallene aus dem 2. Weltkrieg
Die Landschaft: Könnte z.B. auch in Fürstenfeldbruck sein