Der zahlreiche Nachwuchs der wilden Schweine
Quarta 6 de Maio de 2026 – nachts ↑↑10 Grad
tags ↑17 Grad – Sonne – Bewölkung – (1630) 16-38 km/h N-NW
Eine idyllische Szene, die Senhor Pessoa mit seiner Nachtsichtkamera festgehalten hat: eine Mutterwildsau mit ihren zahlreichen/losen Frischlingen auf der „Pirsch“.
Allerdings lässt es für die Zukunft in Bezug auf die Auswirkung auf die Kulturlandschaften Böses ahnen. Wie in jedem Jahr haben die Wildschweine auch im vergangenen Winter in Goladinha grossen Schaden angerichtet – und es wird jährlich schlimmer. Die Erde wird tief aufgewühlt und an vielen Stellen sind die Natursteinmauern beschädigt und sogar eingestürzt.
Wären wir keine Vegetarier, wäre die Versuchung gross, zur Flinte zu greifen – dann aber nur des Fleischgenusses wegen. Ein Grund, vegetarisch zu leben, ist für uns die Hemmschwelle, Schwester/Bruder Tier zu töten.
rudi Said,
Mai 7, 2026 @ 09:10
…wie schon bei dem Filmchen mit dem Rehbock flattert auch hier wieder der „Stalker- Schmetterling“ durch’s Bild – was den Bestand der Wildschweine betrifft: wo der Mensch in die Natur eingreift, schadet er sich auf lange Sicht selbst – die grossen Raubtiere (Wölfe, Luchse, Bären) die den Wildtier-Bestand eindämmen könnten, wurden ausgemerzt um die Nutz-Tiere zu schützen – man müsste den Bestand der Wildschweine nicht durch „Entnahme“ (amtsdeutsch) dezimieren, dies könnte auch durch erhebliche Verringerung der Fruchtbarkeit und/oder Zeugungsfähigkeit geschehen mittels Spritzen-Beschuss – aber auch das wäre ein Eingriff in die Natur, der noch dazu wesentlich teurer wäre als die gezielte „Entnahme“.