„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ – Elbert Hubbard
Quarta 2 de Abil 2025 – nachts ↑↑11 Grad (24)
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In unserer Gegend gab es früher hunderte Hektar Kulturland, die von überwiegend Selbstversorgern bewirtschaftet wurden. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Bewirtschaftung leider rapide abgenommen. Ein altes Ehepaar, die letzten Einwohner von Pardieiros, hat bis letztes Jahr noch ein Stück Gartenland außerhalb ihrer Quinta bewirtschaftet, das an einem Bach liegt. Jetzt sieht es so aus, als würden sie die Arbeit nicht mehr schaffen – das Stück Land liegt brach. Das ist ein trauriges Zeichen dafür, dass eine Kulturgeschichte zu Ende geht, die schätzungsweise 150 bis 200 Jahre gedauert haben mag.

Das Gartenland gleicht jetzt schon einem Weideland – in ein paar Jahren ist es von Brombeergestrüp überwuchert.

Die Horta 2019 – letztes Jahr war sie noch bewirtschaftet.
Ana Said,
April 2, 2025 @ 21:48
….ja und so geht alles dem Ende zu….eigentlich sind hier alle Weiler Alterheime mit eigenen Häusern und Gärten…..warten wir die nächsten Wahlen ab…..kannst nichts beschleunigen ….kannst nichts verhindern…wenn du es verhindern willst kommt es nicht später, wenn du es beschleunigen willst kommt es nicht früher.es kommt, es kommt wie es kommt⅚….baue weiter Walter und viel Glück Ana
rudi Said,
April 3, 2025 @ 09:15
…da müsste sich eine Gruppe von Selbstversorgern finden, die diesen Grund weiter bewirtschaftet – die Anbaufläche könnte parzelliert und für geringe Miete angeboten werden – könnte und sollte man so eine Gelegenheit nicht den Stadt-Bewohnern anbieten? – die erwähnte Kultur-Geschicht muss nicht im Gestrüpp enden, aber ohne Initiative passiert halt auch nix!? – in der engeren und weiteren Umgebung von München gibt es hunderte von Bauern, die mit brach liegendem Gelände auf die Art noch ein wenn auch geringes Einkommen erzielen, und die neuen „Kleinbauern“ freuen sich über die Gartenarbeit und die manchmal überraschend üppigen Erträge an Obst und Gemüse.
waltergoladinha Said,
April 3, 2025 @ 21:17
Gute Idee Rudi!
Die Selbstversorger-Initiative müsste von Einheimischen kommen – Ausländer haben meist Gründstücke mit der Möglichkeit zum Gartenbau.
Da bei uns im „OUTBACK“ immer noch Landflucht herrscht wird das wohl nix – vielleicht in 20 – 30 Jahren wenn die Menschen das Landleben wieder schätzen lernen.