Maria über Maria

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Die freiberufliche Fotografin,  Maria Abranches, gewann mit der Arbeit „MARIA“ einen der drei Preise in der Kategorie „Storys“ des World Press Photo. Die Geschichte handelt von Ana Maria Jeremias, die im Alter von neun Jahren von Angola nach Portugal verbracht wurde und mehr als vier Jahrzehnte in den Häusern anderer Menschen gearbeitet hat- mehr oder weniger „versklavt“ wurde.

„Ich hoffe, dass dieses Projekt zu einem Paradigmenwechsel in der portugiesischen Gesellschaft beiträgt, die immer noch stark von ihrer kolonialen Vergangenheit geprägt ist“, sagt Maria Abranches.

Darüber hinaus hofft die Fotojournalistin, dass diese Arbeit dazu beiträgt, der Protagonistin Ana Maria und so vielen anderen Frauen die Stimme und Anerkennung zu geben, die ihnen immer verwehrt wurde, sowie ihr Recht auf Erinnerung und Staatsbürgerschaft.

World press foto, Maria, Lissabon, Angola, Goladinha, Portugal

Ana Maria Jeremias erschöpft von der Arbeit – Screenshot der Seite https://www.worldpressphoto.org/collection/photo-contest/2025/Maria-Abranches/7

Ein Kommentar »

  1. Ana Said,

    März 29, 2025 @ 23:58

    …leider und zum Entsetzen nicht nur in Portugal auch die Schweiz hat ihre Marias ohne Papiere und auch wir Andres und ich warten seit fünf Jahren auf einen Termin beim AIMA …auch mit Anwältin bewegt sich nichts…..so besehen ist unser Portugal alles andere als ein “ Friede, Freude, Eierkuchen“ Land…die harten Realitäten sind auch hier zu Hause und die Fremdenablehnung auch….wir haben hier Weiler mit 90 % ausländerischen Bewohner und das steigert wohl die Befindlichkeit der Einheimischen nicht….Portugal ist nicht nur sonnig….Nachtgruss Ana

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