Blitz und Donner

Quarta 12 de Março 2025 – nachts ↓6 Grad (23) – 1 mm Regen
tags ↓13 Grad – Bewölkung3 mm Regen – (1106) 11-28 km/h – SW-W-O

Für heute hatte der portugiesische Wetterbericht Gewitter in unserer Region angekündigt – nichts dergleichen ist eingetreten. Ein bisschen Regen am Nachmittag – das war’s. Dafür blitzte und donnerte es gestern Abend in Lissabon. Dem Regierungschef wurde vom Parlament das Misstrauen ausgesprochen – Montenegro, der einer Minderheitsregierung vorsteht, wurden Korruption bei den Geschäften der Anwaltskanzlei seiner Familie vorgeworfen.
Am 11. Mai soll es Neuwahlen geben – die dritten innerhalb von drei Jahren.
Ist an den Vorwürfen etwas dran? Wenn ja, stellt sich einmal mehr die Frage: Macht Macht korrupt?
Schließlich laufen weltweit zu jeder Zeit Dutzende von Ermittlungsverfahren, in denen Politikern Machtmissbrauch vorgeworfen wird.
Allein in Deutschland ist die Liste lang.

macht Macht korrupt?, Misstrauensvotum gegen Montenegro erfolgreich, Goladinha, Portugal

Screenshot eines Artikels bei www.publico.pt

2 Comments »

  1. Ana Said,

    März 12, 2025 @ 21:37

    Macht als solche macht nicht korrupt, die Gier jedoch schon und wir leben in gierigen Zeiten ….die Wahlen in Portugal kosten viel Geld und dieses Geld fehlt dann irgendwo im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, bei den Renten ….das Geld fehlt einfach….wirtschaftlich internalionaler Aufschwung hin oder her, hier bei uns im Hinterland hat keiner etwas davon, es seu er/sie sei korrupt ….Gruss aus der Bananenrebuplik Ana

  2. rudi Said,

    März 13, 2025 @ 09:53

    …bei Politikern, die aus Berufen kommen mit einflussreichen Kunden und Klienten (Wirtschaftsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer etc.) nehmen die beruflichen Kontakte natürlich mit in die politische Karriere – nicht selten wurde solch eine politische Karriere erst möglich durch diese einflussreichen Kontakte – wenn solche Politiker dann in höhere Ämter in Partei und/oder Parlament aufsteigen, melden sich die früheren Kontakte gerne mit Wünschen nach „kleinen“ Gefälligkeiten, wobei natürlich nicht vergessen wird, den jeweiligen politischen Parteien grosszügige „Spenden“ zukommen zu lassen – das hat nix mit Bananenrepublik zu tun, schliesslich kommen solche Muster auch gerne im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis vor – Freundschaftsdienst gegen Freundschaftsdienst Gefälligkeit gegen Gefälligkeit – und das nennt niemand „Korruption“.

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