kein grünes Licht für SB-Kassen
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Immer mehr große Einkaufsläden bieten SB-Kassen an. In Portugal scheint das bei den Kunden mittlerweile gut anzukommen, denn nach unserer Beobachtung bezahlt der überwiegende Teil der Käufer ohnehin bereits mit Karte. Sogar die Polizei führt ein Kartenlesegerät mit sich, um die Bezahlung der Strafzettel zu beschleunigen. In dem Supermarkt in Figueiro dos Vinhos wurden vor 4 Jahren bereits SB-Kassen installiert, die aber bis heute nicht in Betrieb genommen wurden.
An technischen Problemen kann es wohl kaum liegen, denn Portugal ist in diesen Dingen vielen anderen mitteleuropäischen Ländern voraus. An der Akzeptanz der Kunden kann es auch nicht liegen, denn diese wurde nie getestet. Uns stört es nicht – wir haben lieber den persönlichen Kontakt.
Eine kleine Episode, die vor ein paar Tagen in eben jenem Supermarkt passiert ist: Ich stand in einer Warteschlange vor einer Kasse und hätte als Nächster meine Einkäufe auf das Band legen können. Da die Wartenden hinter mir immer mehr wurden, wurde eine neue Kasse aufgemacht, was ich nicht wahrgenommen habe. Der Kunde hinter mir trat vor mich und machte mich darauf aufmerksam, dass ich nun als Erster bei der neuen Kasse auflegen könne. Ich bedankte mich und gab ihm den Vortritt, worüber er sich freute. Dass dies kein Einzelfall ist, haben wir schon mehrmals erlebt. Es ist portugiesisches Verständnis, den Vortritt zu lassen, der als Nächster dran käme. Niemand würde sich schnell vordrängen,

rudi Said,
Juli 1, 2026 @ 08:39
…die Sache mit den Kassen zum Selbst-Scannen ist bei uns noch nicht recht verbreitet, nur ein Supermarkt und ein Baumarkt in unserem Städtchen – und die bei uns übliche Drängelei bei der Inbetriebnahme einer zusätzlichen Kasse ist geradezu peinlich – wobei es häufig zu Rempeleien mit den Einkaufswagen und zu unschönen Wortgefechten kommt – Höflichkeit und Respekt sind Mangelware – und der Begriff „Zuvorkommenheit“ wird wörtlich genommen, jeder will dem anderen zuvorlommen – traurig!