Pferdehaltung
Segunda de 28 Setembro de 2026 – nachts ↓↑12 Grad
tags ⇓26 Grad – Sonne – teilweise Wolken (0) – 11-34 km/h – wechs. Richt.
Hobbypferdehaltung ist unter portugiesischen Mitbürgern eher nicht bekannt. Hier in der ländlichsten aller ländlichen Gegenden Portugals war seit jeher Selbstversorgung oberste Priorität – aus Überlebenswillen. Auf den mühevoll von Hand angelegten Terrassen wurde jeder Quadratmeter für den Anbau von Gemüse und Getreide genutzt. Für etwas, das keinen Nutzen bringt, war weder Platz noch Futter verfügbar.
Nachdem die Einheimischen in den letzten Jahrzehnten in Scharen ins europäische Ausland und anders wohin ausgewandert sind, sind Grund, Boden und Häuser auf den Immobilienmarkt gekommen. Unter anderem sind Deutsche, Österreicher, Schweizer, Engländer, Israelis und Amerikaner ins Land gekommen und haben sich angesiedelt.
In der Regel müssen die Ausländer hier in Portugal kein Geld verdienen, da sie es aus ihren Heimatländern mitbringen.







…und die Lusitano Pferde? schreibt doch noch etwas zu denen….typische Portugiesen und in Figueirò dos Vinhos der Reithalle….ob wir wirklich in der ländlichsten aller ländlichen Gegenden von Portugal leben, wage ich zu bezweifeln….ländlich ja, verschroben ja, hinter dem Tunnel ja …aber ganz hinter den Bergen nein….herzlich von unten im „Tal“ Ana
Goladinha wird oft von unseren Besuchern als hoch in den Bergen liegend eingeschätzt.
Der Grund dafür ist, dass man, egal aus welcher Himmelsrichtung man kommt, mehrere Höhenrücken und Täler durchqueren muss, was verwirrend sein kann.
Die Wahrheit ist: Wir leben im Tal am Fuße der Serra Espinhal auf 350 Höhenmetern.
Alagoa liegt 150 Meter höher.
https://de-de.topographic-map.com/map-82mr14/Figueir%C3%B3-dos-Vinhos/?center=39.96013%2C-8.25533&zoom=14
…gab es denn im ländlichen Portugal keine Arbeits-Pferde? – wurden dort überwiegend Ochsen eingesetzt? – bei uns ist die Pferdehaltung „just for fun“ mittlerweile immer beliebter, sogar auf relativ kleinen Flächen werden Ponys gehalten – überwiegend für die „Pferde-Mädchen“.
Nein, in unserer Gegend gab es weder Pferde noch Ochsen für die Feldarbeit.
Die bewirtschafteten Terrassen waren dafür viel zu klein und zu unzugänglich.
Auf jeder Quint/inha gab es Esel, die aber eher für Transportaufgaben zuständig waren.