Sexta de 11Setembro de 2026 – nachts ↑10 Grad
tags ↑29 Grad – Sonne – (1762) – 12-30 km/h – N-W-NW
Der Eingang des Appartements „CASA MADEIRA”, das sich gegenüber von „Casa Agua” befindet, wurde nun ebenfalls ansehnlich gestaltet. Die glatten Türlaibungen wurden verputzt und weiss gestrichen. Die Natursteine haben wir verfugt und naturbelassen. Das gebrochene Weiß der Fugen entsteht aus einer Mischung aus Sand und Kalk. Die Streppenstufe besteht aus zwei Holzbohlen – Eiche und Mimosenholz. Die Tür selbst haben wir gebraucht erworben.
Die Natursteinlaibungen verjüngen sich nach innen. Ursprünglich war hier eine zweiflügelige Tür eingebaut, was an den links und rechts angeordneten Zapfenaufnahmen im mittleren hölzernen Sturz zu erkennen ist. Ebenfalls auf diesem Balken des Türsturzes erkennt man hellere Streifen. Dort waren ursprünglich gespaltene Äste als Putzträger aufgenagelt.
Quarta, 01 de Agosto 2018 – nachts ↓13º – tags ↑38º – Sonne
Und wieder wurde in Goladinha ein Dach neu eingedeckt. Das Brennholzlager auf der untersten Terrasse ist nun regendicht. Bei den gewaltigen Hitzerekorden der kommenden Tage kann man sich Regen nur wünschen – in Aussicht ist keiner.
Nach unserer Schätzung sollte eine Pallette Dachziegel reichen. Die wurde gestern geliefert – 2 Dachplatten sind übriggeblieben >grösser>
Quinta, 26 de Julho 2018 – nachts ↑↑ungewöhnliche 17º – tags ↑29º – Sonne
Wir kennen die Gegend in Zentralportugal nun schon seit 23 Jahren. Überzufällig auffällig sind die nächtlichen Temperaturen in den vergangenen 3 Jahren – sie steigern sich kontinuierlich. Wir erinnern uns an sehr heisse Sommertage, die es immer noch gibt. Aber immer waren die Nächte entsprechend kühl – Temperaturunterschiede von 25 bis zu 30 Grad waren keine Seltenheit. 17º in der Nacht wurde von uns noch nie gemessen.
Klimawandel?
Heute haben zusammen mit einem Nachbarn und unserem, gestern aus Deutschland angekommenen Working-Guest, ein Schleppdach auf der untersten Terrasse gebaut. Aufgelegt auf der Terrassenmauer und talseitig auf zwei Eichenholzständer. Darunter findet der ausgebrannte Wohnwagen seine letzte Bestimmung und wird zukünftig als Brennholzlager dienen – zur präventiven Brandbekämpfung weit genug entfernt von den Wohnhäusern.
Nur noch wenige Dachlatten müssen aufgenagelt werden, dann können die Dachziegel gelegt werden. >grösser>
Terca 27. de Outobro 2020 – nachts ↓↑4º – tags ↑16º – Sonne und Bewölkung im Wechsel
Auf der Fahrt über die Serra Espinhal kamen wir an folgendem Szenario vorbei. In der Mitte des Bildes ein tonnenschwerer Häcksler, der keine Mühe hat lange dicke Eukalyptusstämmen zu schreddern. Links davon, offenbar ein Tankwagen, der den Treibstoff für die Schreddermaschine liefert. Und rechts steht der LKW der das Gehäckselte aufnimmt. Interessant wäre, wohin?
In Wirklichkeit hat sich das nicht im Nebel ereignet, sondern es hat sich in Wolken gehüllt abgespielt.
Seixta, 22 de Fevereiro 2019 – nachts ↓4º / tags ↑19º – Sonne
Die Ämter und Behörden (u.a. Prevenção Estrutural – Strukturelle Prävention) bleiben bzgl. der Flussanierung am Ball. Bei dem heutigen Überraschungsbesuch hatten sie eine amerikanische Spezialistin für Fluss-Sanierung dabei. Wir wurden ausdrücklich zu der Begutachtung und der anschliessenden Beratung dazu gebeten – niemand kennt Fluss und seine „Eskapaden“ an dieser Stelle besser als wir!
Die Spezialistin aus USA hat zu zwei Massnahmen geraten:
1. Dem Fluss soll an der gegenüberliegenden Seite des Prallufers mehr Raum zum Ablegen von Steinen, Geröll und Sand gegeben werden.
2. Die Uferbestigung in der nächsten Kurve, die bisher nur durch das Aufschütten von einem Gemisch aus Erde und Geröll versucht wurde muss professionalisiert werden. Fächerförmige Barrieren, die sich im Winkel von 45 Grad vom Ufer zur Wasseroberfläche neigen und über die Uferböschung hinausragen müssen, nehmen den Wassermassen Energie – das könne mit dicken Baustämmen gemacht werden.
Aufgrund meiner Beobachtungen in all den vielen Jahren, dass der Fluss bei Starkregen über die Ufer tritt, rät die Amerikanerin zu grossen schweren Felsblöcken die einer Überschwemmung standhalten würden. Um Beachtung der Kommentare wird gebeten.
…und schon waren sie wieder weg – auf zum nächsten Problem.
Hoch oben in einer vom Brand, von vor 5 Jahren, abgestorbenen Eukalyptus wurde die grosse Wespenbehausung gebaut.Wir haben die Örtlichkeit der zuständigen Feuerwehr in Penela mitgeteilt – diese wird das Nest vernichten. Die Frage, ob das an der Invasion der fremden Vespe irgendetwas ändert, kann wohl niemand beantworten – es ist ein Versuch die Bienen vor den gefrässigen, fleischfressenden Mäulern der VESPA ASIATICA zu retten.