BUPI – Digital Land Cadastre

Quarta de 12 Novembro 2025 – nachts ↓10 Grad (0)
tags ↑↓16 Grad – Bewölkung – (422) 31-47 km/h SO-S

BUPI – die portugiesischen Behörden lieben Abkürzungen – manchmal kann man erraten, wie der Begriff ausformuliert lautet. Bei dem Projekt BUPI ist uns das bislang nicht gelungen.
Gemeint ist jedenfalls das digitale Land-Kataster. Im ländlichen Bereich gibt es für die verschiedenen Grundstücke keine offiziellen Grenzmarkierungen – man einigt sich mit dem Nachbarn. Das soll sich mit diesem Verfahren ändern: Jedes Grundstück wird nun mit GPS vermessen. Mit den gewonnenen Dateien geht man zur Gemeinde und lässt sein Grundstück dort auf Google Earth registrieren.
Es wird auch eine Do-it-yourself-Möglichkeit angeboten. Dazu muss man eine entsprechende App auf das Smartphone laden und kann dann seine Grenzpunkte bestimmen. Anschließend sollen die gewonnenen Daten hochgeladen werden. Wir bezweifeln, dass das reibungslos funktioniert.

Bupi, gps, Kataster, Grundstücke, grenzsteine, Goladinha, Portugal
Je mehr Grundstücke in Verbindung mit den darauf liegenden Häusern, desto komplizierter gestaltet sich das Prozedere. Mit Unterstützung einer Notargehilfin und eines Landvermesser-Ingenieurs ist es uns nach drei Stunden gelungen alles korrekt zu doumentieren. Bei manchen Grundstücken, bei denen die Grundstücksfläche nicht mit den Dokumenten übereinstimmt, muss nur noch eine Korrektur im Katasteramt vorgenommen werden.

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    Auflösung des gestrigen Rätsels: Die Geräusche werden verursacht, wenn man über eine Schicht herabgefallener Piniennadeln läuft, die sich auf dem Waldboden niedergelassen haben. Voraussetzung ist, dass es knochentrocken ist, was bei den Temperaturen kein Wunder ist. Bisher war Portugal, Gott sei Dank, von Waldbränden im Vergleich zu Spanien und anderen Ländern auf der Welt relativ verschont geblieben – speziell in Zentralportugal ist es immer noch erstaunlich ruhig.

    Rätsel, Piniennadeln auf Waldboden, knirsch wie auf hartem Schnee, Goladinha, Portugal,

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    Es gab weder das passende dickwandige Rohrstück, Durchmesser 150 mm im örtlichen Baumarkt zu kaufen, noch musste ich schweissen. Eine viel genialere Lösung kam mir in den Sinn. Wir hatten noch einen dreiteiligen Bogen – die einzelnen Teile lassen sich gegeneinander verdrehen um so jeden erdenklichen Winkel daraus zu formen. Zu jedem erdenklichen Winkel gehört auch 180 Grad.

    Ofen aus Souterrain, Knaubenhof, Seminarraum Goladinha, Portugal
    Der dreiteilige Bogen auf 180 Grad gestreckt ergibt ein gerades Stück. Und das war um soviel länger als eines der kurzen Stücke, sodass es genau ausgereicht hat die Lücke zu schliessen.

    Den Boden der oberen und unteren Nische des Ofens haben wir auch noch jeweils mit Fliesen belegt.

     

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    Gestern kurz vor 23 Uhr, als ich die ersten 1.000 km vollmachen wollte, leuchtete das orangene Ölstandswarnlämpchen auf. Auf der Autobahn wollte ich nicht stehenbleiben und bin dann zum nächsten Parkplatz gefahren. Heute wurde mithilfe eines hilfsbereiten französischen Ehepaars und der telefonischen Unterstützung von Christianes Französischkenntnissen der Abschleppdienst gerufen.
    Malaica und ich stehen jetzt vor der Autowerkstatt in Josnes, einem verschlafenen Dorf mit viel Häuserleerstand, das laut Wikipedia ca. 800 Einwohner hat.
    Der Abschleppwagenfahrer hat schon mit dem Chef der Werkstatt telefoniert und die nächste unerfreuliche Nachricht überbracht: Die Werkstatt ist für die gesamte kommende Woche ausgebucht. Wir hoffen trotzdem, dass sie sich unser erbarmen und uns irgendwo zwischen den Aufträgen unterbringen. Die Reisekasse wurde durch die Abschleppaktion bereits mit 472 € belastet, was hoffentlich von der Versicherung übernommen wird.

    autopanne, frankreich, Ölstandanzeige, Warnleuchte, Goladinha, Portugal
    Hoch auf dem gelben Wagen

    In dem Dorf gibt es ausser einer Autowerkstatt ein Café mit Bäckerei, das bis Mittwoch geschlossen ist, einen Wasserturm, einen Tabakladen, eine Kirche, eine Ferienwohnung und eine Gemeindeibliothek und es ist offensichtlich erlaubt auf dem Gehweg zu parken – wie „süss“

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    Quarta-feira 06 de Maio 2015 – nachts 2 °C –  tags 19°C, Sonne

    Ein Freund von uns hat uns einen wunderbaren Tip gegeben.
    In der Quinta da Fonte kann man veganes Essen bestellen.
    Heute waren wir dort, haben es ausprobiert und waren rund um zufrieden.
    Das reichhaltige und vorzügliche Dinner wurde unter einem überdachtem Sitzplatz serviert.
    Die offene Feuerstelle sorgte für romantisch, gemütliche Stimmung.

    Vegan Food, Figueiro dos Vinhos
    Quinta da Fonte – Nähe Figueiro dos Vinhos

     

2 Kommentare

  1. …erst mal ganz schön mühsam, aber sicher recht hilfreich, wenn alles korrekt erfasst und gespeichert ist – wie werden denn die Grundstücks-Grenzen in natura markiert? – gibt’s da Pfosten? oder sogar Grenzsteine, wie in DE üblich?

  2. Ja, das Ergebnis dieses Prozesses ist durchaus hilfreich. Es sichert die Grenzen und ist beim Vererben oder Verkaufen unerlässlich. Trotzdem bleibt es in gewisser Weise vage, da es keine offiziellen Grenzmarkierungen gibt – das bleibt in privater Hand. Die Bestimmung der Grenzen ist nur zweifelsfrei, wenn man sich nach wie vor mit den Nachbarn einig ist.
    Da es unzählige Grundstücke gibt, von denen man nicht weiß, wem sie gehören, ist es am Ende für den Staat interessant, wem was gehört. Vielleicht werden die weißen Flecken irgendwann vom Staat in Beschlag genommen und danach bewitschaftet oder verkauft – das eine macht Arbeit, das andere bringt Geld.

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