Seixta, 04 de Janeiro 2019 – nachts ↓↑-3º – tags ↓13º – Sonne
Richtig vermutet, Theresia! Wir haben uns ein Schwein heimgeholt – ein Wächterschwein das Glück bringt. Generell kann man sich die Bilder seit geraumer Zeit grösser anschauen, wenn man auf das Bild klickt.
Und hier hat es seinen Platz gefunden – an der Hausecke mit dem Eckfenster ……der Blick über den Fluss hinweg in Richtung SÜD-OST.
Damit das, gerade im Bau befindliche, neue Appartment im Obergeschoss von CASA FOGO auch mit einem Holzeinzelofen geheizt werden kann, braucht es einen Kamin. Dieser wird auf der Giebelseite hochgemauert.
Da das Erdgeschoss aber schon als Gästeküche fertig ausgebaut ist, ziehen wir den Kamin im angrenzenden CASA VERDE hoch. Der Rauchabzug des Kaminofens wird dann durch die gemeinsame Giebelwand geführt.
Der Deckendurchbruch zwischen EG und OG ist schon mal gemacht. Ungefähr 7,50 Meter hoch muss gemauert werden um die Dachhaut zu durchstossen.
Domingo 02 de Novembro–nachts 6° C – tags18°C – Bewölkung und Sonne
Nachdem der Organisator des „Sunday-Market-Campelos“ für drei Wochen in sein Heimatland verreist ist, pausiert der Markt für diese Zeit. Wir haben uns daher nach MIRANDA DO CORVO aufgemacht. Dort findet an jedem ersten Sonntag im Monat ein grosser Flohmarkt statt. Ähnlich wie auf deutschen Flohmärkten wird dort Allerlei dargeboten. Eine weitere Attraktion in Miranda do Corvo ist eine Niederlassung einer deutschen Discounter-Kette. Wir konnten somit unseren Vorrat an Essiggurken wieder problemlos auffüllen.
Quarta, 26 de Dezembro 2018 – nachts ↓2º – tags ↓↑14º – Sonne, gelegentlich Bewölkung
In diesem Jahr haben wir keinen Weihnachtsbaum, da es in unserer Gegend keine Nadelbäume mehr gibt. Deshalb können wir auch kein Foto von „unserem Baum“ zeigen. Dafür zeigen wir ein Bild von Wolf-Dieter Storl mit Weihnachtsbaum und seinem sehr interessanten Blick auf die Bräuche zur Weihnachtszeit – viel Spass beim Lesen. Weiter unten haben wir noch ein Video eingebunden. Dort geht es um Äpfel.
„Der Weihnachtsbaum ist das Sichtbarmachen eines Urbildes, das wir in uns tragen. Es ist der alle Welten und Sphären verbindende Weltenbaum, den, auf ihre Weise, schon die Urvölker kannten; es ist der Schamanenbaum. Das Grün der Zweige stellt die ewige Lebenskraft dar – die, wie die Inder sagen, ebenso zum Sein gehört, wie das Bewusstsein. Die bunten Kugeln und Lichter mit denen der Baum geschmückt ist, versinnbildlichen die Sterne, die wiederum Ausdruck der kosmischen Seele, der Astralität (griechisch aster = „Stern“) sind.
Dieser Lebensbaum offenbart sich der meditativen Innenschau am Besten in der dunkelsten Jahreszeit, während der zwölf heiligen Nächte. In der stillen, heiligen Nacht der Sonnenwende – so imaginierte man das einst in unserem Kulturkreis – da kommt „vom Himmel hoch“ der göttliche Geist herab in unsere Welt und verkörpert sich am Fuße des Weltenbaumes. Die alten Völker Europas feierten das als die Wiedergeburt der Sonne, die Wiederkehr des lebensspendenden Lichtes. Noch immer stellen viele die Weihnachtskrippe unter dem Lichterbaum auf. Das Christkind ist das Göttliche, das in uns, wie auch um uns lebt. Maria und Josef sind der weibliche und männliche Pol des Seins. Die einfachen Hirten stellen diejenigen Menschenseelen dar, die das wunderbare Geschehen in der Meditation schauen (Sie sind Symbol der Meditierenden; oder wie man es indisch sagen würde, der Bhakti-Yogis); die königlichen Weisen aus dem Morgenland, die die Sterne deuten können, symbolisieren einen anderen Weg, den Weg der Erkenntnis (Sie sind, vom indischen Standpunkt, Raja-Yogis). Und die Tiere im Stall, stehen für die Tierwesen überhaupt, denn das Heil ist für alle Wesen gedacht, nicht nur für die Menschen. Auch der Adventskranz – der Ring aus Tannengrün, mit rotem Band umwunden und mit vier Kerzen gekrönt – gehört ebenfalls mit zu den Sonnwendmysterien. Das Grün ist das ewige Leben; die roten Bänder symbolisieren das Blut, dem Träger der Beseeltheit, und die vier Lichter sind, unter anderem, die vier Richtungen, die vier Jahres- und Tageszeiten (Morgen, Mittag, Abend und Mitternacht). Im Adventskalender ist ein sakrales Zeichen erhalten geblieben, das die Menschen schon seit der Steinzeit kannten: Der Kreis und das Kreuz. Die Indianer kennen dieses Symbol als das Medizinrad.
Es gibt Menschen, die mit solchen Bildern und Symbolen wenig anfangen können, es hätte nichts mit der wissenschaftlichen Realität zu tun. Wie aber sollte man den inneren Sinn des Seins und unseres Daseins verstehen, wenn man nicht bunte Bilder, Mythen, Märchen und Symbole zu Hilfe nimmt? Diese Bilder sind die Sprache der Seele, und diese ist wahr. Eine gesegnete Weihnachtszeit, Wolf-Dieter“
Domingo 21 de Abril 2024 – nachts ↓↓7 tags ↑23 – Sonne – (589)– 11-26 Km/h – NO-O-N-NW
Farne sind hier in Zentralportugal, sicher aber auch anderswo, weit verbreitet. Sie sind eine der ersten Pflanzen die nach dem Winter, wie aus dem Nichts, plötzlich aus dem Boden schiessen und mit ihrem schnellen Wachstum den Boden beschatten und für üppiges Grün sorgen.
Es gibt seltene und somit geschützte Farne die nahe an Bächen und Flüssen gedeihen – so wie hier bei Freunden, aber auch in Goladinha findet man diese Besonderheit.Der Farn von unten betrachtet – früher gab es wohl Farne, die Baumhöe erreichten. Der „normale“ Farn wächst im Wald – dort wo es schattig ist. Es gibt auch Sorten die sich gerne sonnen. Ich meine mich zu erinnern, dass der Farn gerne sauere Böden bevorzugt.
Gert hat Recht (Kommentar zum gestrigen Beitrag) – es ist die Hirschlaus… und sie lässt sich kaum vertreiben. Sie hakt sich förmlich in die Haare und Haut und wenn mann sie findet (da wo es juckt) lässt sie sich nicht ohne weiteres entfernen. Meistens verletzt man sie sehr. Das tut uns leid, aber sie los zu kriegen wiegt stärker.
Die Hirschlaus ist nicht der Grund für unseren Rückzug – wir werden nicht nördlicher reisen, nicht nach Lappland, nicht ans Nordkap und auch nicht über Schweden zurück.
Es wird zu kalt, der Herbst hat in diesen Breiten Einzug gehalten. Weiter im Norden liegen die nächtlichen Temperaturen bei 3 Grad und tagsüber um die 10 – dafür sind wir nicht ausgerüstet.
Terca 11 de Fevereiro 2025 – nachts ↑10 Grad (22)
tags ↓11 Grad – Bewölkung – gelegentlich Sonne – 11 mm Regen – (954) 19-45 km/h – SO-O-NW
Ein Firstbalken trägt seit über 10 Jahren das Dach von Casa Madeira. Er ist im Spitzdachzimmer sichtbar – dem Obergeschoss der neuen Ferienwohnung. Um dem Balken einen schönen Glanz zu verleihen und die Maserung des Holzes hervorzuheben, haben wir ihn mit Leinöl eingelassen.
Eukalyptus zählt nicht zu den bevorzugten Baumaterialen. Er lässt sich nur „grün“ verarbeiten – während des Trocknungsvorgangs verzieht und verdreht sich das Holz.
Die Firstpfette ist ein Eukalyptusstamm den wir grün aufgesetzt haben.
Ein Kommentar
….wohl dem, der so ein extrem tiefes Fensterbrett hat, da ist sogar Platz für ein Glücksschweinchen – wunderbar. Vielleicht solltet ihr rings um
Goladinha auch noch Drachen aufstellen, das hilft u.a. auch gegen Feuer nach dem Motto „Feuer gegen Feuer“.
….wohl dem, der so ein extrem tiefes Fensterbrett hat, da ist sogar Platz für ein Glücksschweinchen – wunderbar. Vielleicht solltet ihr rings um
Goladinha auch noch Drachen aufstellen, das hilft u.a. auch gegen Feuer nach dem Motto „Feuer gegen Feuer“.