Welch ein Glück

Domingo, 02 de Setembro 2018 – die Temperaturen in Goladinha – nachts ↑15º – tags ↑34º – Sonne

Am 18.08.2018 feierten wir ein grosses Fest auf dem Knaubenhof.
Der ganze Hof war „aufgehübscht“ um bei strahlendem Sonnenschein die zahlreichen Gäste (die wir aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht fotografisch wiedergeben können) zu empfangen.

Hochzeit auf dem Knaubenhof - Tor - 18.08.2018, Goladinha
Empfang
Hochzeit auf dem Knaubenhof, 18.08.2018 Goladinha
…willst Du? JA!
Hochzeit auf dem Knaubenhof - Christiane - 18.08.2018, Goladinha
Gratulation
Hochzeit auf dem Knaubenhof - Walter - 18.08.2018, Goladinha
Der lockere Teil des Festes
Hochzeit auf dem Knaubenhof - Zelt - 18.08.2018, Goladinha
Das Festzelt

 

 

 

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    In den vergangenen Tagen waren die Blogeinträge aus verschiedenen Gründen unvollständig und vielleicht etwas durcheinander geraten – jetzt sollte wieder alles passen.

    Die Ferienkinder haben in der Werkstatt den gut sortierten Metallschrott aus Aluminium, Messing, Kupfer und Eisen entdeckt, der längst auf dem Wertstoffhof landen sollte. Sie haben damit begonnen, Fantasiewelten zu kreieren.

    Enkel, Metallschrott, kreative Skulpturen, Goladinha, Portugal
    Auch die grösseren Kinder fanden Gefallen an der Aktion.
    Enkel, Metallschrott, kreative Skulpturen, Goladinha, Portugal
    Die Kleinen arbeiteten Hand in Hand.
    Enkel, Metallschrott, kreative Skulpturen, Goladinha, Portugal
    Durch Metallschrott entstande Skulpturen schmücken zuküftig Goladinha.
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    Über den Kleinwagen, den wir Anfang Dezember letzten Jahres aus der Algarve mitgebracht hatten, sind wir jetzt froh – braucht er doch nur ein Drittel an Dieselkraftstoff verglichen mit unseren Allradfahrzeugen!
    Bei den Spritpreisen – über 2 EURO – ist das schon ein „Gewinn“ so ein sparsames Vehikel zu fahren.
    Ausgenommen wir haben schwere Lasten zu tragen, uns im Gelände zu bewegen oder Hängerfahrten zu machen – da braucht es dann die „Arbeitstiere“

    Malaica, Peugeot, Goladinha, Portugal
    Und auch Malaica hat den Wagen mittlerweile liebgewonnen. Dadurch, dass das Fahrzeug ein Zweisitzer ist, hat das „Hündchen“ hinten im Laderaum mehr Platz als in der „Fritzbox„

     

  • Mauerbau

    Quarta-feira – 20 de Augusto 2014 – nachts 8° C  – tags 30° C  –   Sonne

    Um den Hang hinterhalb des neuen Wohnwagenstandorts abzufangen bauen wir eine Natursteinmauer.
    Dafür werden schätzungsweise sechs bis sieben solcher Schaufeln benötigt.

    Mauerbau, Goladinha
    Gut, dass wir im Laufe der Jahre ein Lager an Natursteinen angelegt haben

     

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    Auch die Treppenstufen aus Schieferplatten, die zu den Appartements CASA MADEIRA und CASA AGUA führen, wurden wie die Mauern der Häuser mit Lehm vermörtelt. Im Laufe der vielen Jahrzehnte haben die Bewohner der Häuser Ausbesserungen an der Treppe vorgenommen – teils mit einer mageren Zementmörtelmischung. Dadurch entstanden Risse, die Schieferplatten begannen zu wackeln und außerdem bröselte der Lehm aus den Fugen.
    Eine Sanierung stand an, auch aus optischen Gründen. Wir haben uns mit reinem Kalkmörtel im Mischungsverhältnis 1:3 an die Arbeit gemacht und damit die kreative Komponente nicht zu kurz kommt, haben wir uns Gaudi zum Vorbild genommen und den schlichten Aufgang etwas bunter gestaltet.

    CASA AGUA, CASA MADEIRA, Treppe, Stufen, saniert, Gaudi, Goladinha, Portugal
    Unser buntes Gebrauchsgeschirr geht wie jedes andere irgendwann zu Bruch. Wir sammeln die Scherben, um sie irgendwann einmal in einen Wandputz einzulassen – damit unsere Umgebung bunter wird.

    Schade, dass wir vor der Massnahme kein Foto gemacht haben.

  • Einer der auszog… Teil 1

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    Die kommenden beiden Tage haben wir einen Gastbeitrag von….. aber lest selbst.

    Vale de Bispo ist eine 300 Seelengemeinde im nördlichen Alentejo und liegt in unmittelbarer Nähe von Ponte de Sor.
    Eine der 300 Seelen bin ich.
    In diesem Blogeintrag beschreibe ich meinen Alltag im Dorf und meine Arbeit.

    Story Raphael, Vale de Bispo, Goladinha

    Die meisten hier im Dorf sind nach einem langen Arbeitsleben in Luxemburg, Belgien, Frankreich oder der Schweiz wieder an ihren Geburtsort zurück gekommen. Wer jünger und arbeitsfähig ist längst ins Ausland abgetaucht oder – wenn schon nicht ins Ausland – dann doch wenigstens nach Lissabon. Im Dorf gibt es ein Café, das neben einem Fernseher mit Fussballübertragungen auch über ein Tischfussballgerät verfügt. Im Dorfcafé gibt es Wein, Bier und Wasser. Und natürlich Kaffee. Mehr wird aber nicht ausgeschenkt, nicht mal einen Toast kriegt man hier. Oder gibts doch was zu essen? Ach ja, natürlich: Eiscreme. Minimalismus pur eben.

    Die Dorfschule wurde vor Jahren geschlossen, Kabelfernsehen gibt es nicht, Internet über Glasfaser oder ähnlich moderne Technologien auch nicht. Früher gabs mal eine Bäckerei, die wurde längst in ein Wohnhaus umgebaut. Zwei mal am Tag fährt der Linienbus vorbei: Ein Mal am morgen um ein paar Kinder zur Schule zu bringend ein mal am Abend um diese Kinder wieder zurück zu bringen.

    Story Raphael, Vale de Bispo, Ziegen, Goladinha

    Wenn mal ganz was Sensationelles passiert, dann sind es die Ziegen des Nachbarn, die in unseren Garten eingebrochen sind und die Kohlblätter abzupfen. Oder eine unserer Katzen wird vom Hund auf den Baum gejagt und traut sich nicht mehr runter.

    Jeden Tag in der Früh kommt Senhor Felipe vorbei. Er ist am Weg zu seinen Bienen, die er den Sommer über ausserhalb des Dorfes einquartiert hat. Was er mit ihnen bespricht, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber irgendwas wichtiges muss es wohl sein. Er besucht sie doch so regelmäßig.

    Story Raphael, Vale de Bispo, Bart, Goladinha

    Senhor Felipe ist der Gewinner des Dorfwettbewerbes, ihm wurde am jährlichen Dorffest der Preis für den schönsten Schnurrbart von Vale de Bispo zuerkannt. Mit Recht! Denn der Schnauzer des Senhor Felipe ist schon aussergewöhnlich. Nach oben gekringelt, majestätische Ausmaße… Eindeutig der schönste Schnurrbart im Dorf.

    Senhor Felipe kümmert sich auch um unseren Garten. Bevor er mit seinen Bienen spricht, bewässert er unsere Tomaten, den Kohl (soweit die Ziegen etwas übrig gelassen haben.) und die Bohnen, Kartoffel und Zwiebel. Und natürlich auch um den Knoblauch. Ohne Knoblauch gibt es kein Essen in Portugal.

    Viel mehr gibt es über Vale de Bispo nicht zu erzählen. Vale de Bispo ist mit Sicherheit einer der langweiligsten Orte der Welt. Und genau deshalb bin ich dort.

    Ich… Ach so, ich hab mich ja noch gar nicht vorgestellt…

    Morgen geht es mit dem 2. Teil der Geschichte weiter.

     

  • Das Baby

    Mittwoch 13. Februar 2013 – nachts 4°C , 5 Liter/qm Regen – tags 17°C   Sonne

    Unsere Hunde haben schon fast alles zerbissen, was sich in einem Haushalt alles so vermuten lässt. Ob Schuhe, Plastikflaschen, Trommelschlegel, Treppenstufen, Halsband, Fressschüsssel, usw – alles Beute die gestellt und tot gebissen werden muss.
    Eines aber das seit Monaten hin und her getragen wird, das verloren geht, das wiedergefunden wird, um das gekämpft wird, das im Regen steht  und wieder trocken geschleckt wird, das unter die Räder gerät – dem wird kein Haar gekrümmt.
    Es wird gehegt und gepflegt…

    Das Baby der Hundy
    Das Baby der Hunde

     

2 Kommentare

  1. ….schöne Bilder! – von uns ein nachträgliches „dreimal Hoch“ auf die frisch Vermählten – und bald hätten wir die Mutter des Bräutigams nicht erkannt – niemals vorher haben wir sie in solcher Pracht gesehen – wunderschön und überaus geeignet, den Brautleuten die Schau zu stehlen ;-))

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