Domingo, 09. de Julho 2017 – nachts ↑14 Grad, – tags ↑27 Grad, vormittags diesig, danach Sonne
Wir beginnen mit dem Säubern der ausgebrannten Häuser. Wir trennen den Schutt.
Sortenreiner deponierbarer Bauschutt, Metall, Elektroleitungen und Kunsstoff.
Quinta-feira 19 de Março 2015 – nachts 2 °C – tags17 °C – 9 StundenSonne, ab 16:00 Uhr bewölkt und ein paar Tropfen Regen
Nachdem uns öfter mal heftige Windböen die Ofenabgase in unser Häuschen zurückdrücken haben wir uns zu einer drastischen Massnahme entschlossen. Wir haben eine, in unseren Augen hässliche, kugelgelagerte Girandola auf den Kamin installiert – in der Hoffnung die Windböen verstärken durch die Ventilationswirkung den Rauchabzug.
Quarta 16 de Março de 2022 – nachts ↑↑8° — tags ↓18° – weiterhin massive Sahara-Sand-Bewölkung
Die vergangenen fast 20 Jahre verbrachte ein grosser, zwillingsbereifter Wohnwagen auf einer Anhöhe bei unseren Nachbarn sein Dasein. Duzenden von Gästen, Working-Guests und Besuchern bot er eine Herberge. Aus verschiedenen Gründen sollte er nun das Areal verlassen und wurde uns zum Geschenk angeboten. Die Bergung war eine Herausforderung.
Der Weg nach oben, bzw, nach unten könnte steiler fast nicht sein.Das Hauptproblem: Früher war der Weg wesentlich breiter – der Bau einer Treppe verengte die Abfahrt. Auf der anderen Seite ist ein Abgrund.
Letztendlich gelang ein Vorbeikommen nur, indem wir die Ache beidseitig hydraulisch anhoben um dann das ganze Fahrzeug, weg von der Treppe, von den Wagenhebern springen liessen.
Zwischendurch musste der Wohnanhänger auch mal gesichert werden damit das Zugfahrzeug versetzt werden konnte – die Kurve war viel zu eng um auf ein mal herumzukommen.
Nach zwei Stunden Bergung trat der Wohnwagen seine vermutlich allerletzte Fahrt – 400 Meter – nach Goladinha an. Dort wird er ein schönes Plätzchen am Fluss bekommen und seine Tür für Gäste offen halten.
Quarta 01 de Decembro 2021 – nachts ↓↑-1 — tags 12 – Bewölkung, leichte Niederschläge, gelegentlich Sonne
Auf nahezu leergefegten Autobahnen führte uns der Weg an die Algarve. Auf den letzten Kilometern vor unserem Ziel wurden wir über kleinere Strassen navigiert – da lernten wir auch kleinere Ortschaften kennen.
Wie überall in Portugal stehen auch hier an den Wegesrändern Müllcontainer. Was wir so nicht kennen, die Container sind meist nicht verschlossen und es tummeln sich Katzen um sie herum – auf der Suche nach Fressbarem.
Zum „Fototermin“ kamen sie scheu und ängstlich aus den Containern gekrochen und haben sich dann auf der Mauer niederzulassen.
Quarta 12 de Março 2025 – nachts ↓6 Grad (23) – 1 mm Regen
tags ↓13 Grad – Bewölkung – 3 mm Regen – (1106) 11-28 km/h – SW-W-O
Für heute hatte der portugiesische Wetterbericht Gewitter in unserer Region angekündigt – nichts dergleichen ist eingetreten. Ein bisschen Regen am Nachmittag – das war’s. Dafür blitzte und donnerte es gestern Abend in Lissabon. Dem Regierungschef wurde vom Parlament das Misstrauen ausgesprochen – Montenegro, der einer Minderheitsregierung vorsteht, wurden Korruption bei den Geschäften der Anwaltskanzlei seiner Familie vorgeworfen.
Am 11. Mai soll es Neuwahlen geben – die dritten innerhalb von drei Jahren.
Ist an den Vorwürfen etwas dran? Wenn ja, stellt sich einmal mehr die Frage: Macht Macht korrupt?
Schließlich laufen weltweit zu jeder Zeit Dutzende von Ermittlungsverfahren, in denen Politikern Machtmissbrauch vorgeworfen wird. Allein in Deutschland ist die Liste lang.
Quinta de 3Setembro de 2026 – nachts ↑11Grad
tags ↑↑38Grad – Sonne – Staubnebel (1762) – 9-20 km/h –NO-O-SW-N
Auch Haustiere sind uns als Gäste willkommen. Wir stellen ihnen einen Napf mit Wasser zur Verfügung und damit sie sich gleich angesprochen fühlen, schreiben wir den jeweiligen Namen des Tieres auf eine Schiefertafel. Bisher hat noch jeder der vierbeinigen Gäste spontan nach Ankunft aus dem Napf getrunken.
Haustiere in Goladinha herzlich willkommen !!!
Ein Kommentar
Deutlich im Hintergrund auf dem Bild ist das frische Grün im Hochbeet und die uralte grüne Badewanne, die den Brand überstanden haben.
Dass steinerne Bauten so morsch werden, hätte ich nicht für möglich gehalten.
Deutlich im Hintergrund auf dem Bild ist das frische Grün im Hochbeet und die uralte grüne Badewanne, die den Brand überstanden haben.
Dass steinerne Bauten so morsch werden, hätte ich nicht für möglich gehalten.