Terca-feira 18 de Augusto 2015 – nachts 12°C – tags 32°C, Sonne
Der Türrahmen für die Eingangstür in die zukünftige Seminarhausküche wartet schon auf seinen Einbau.
Ein wenig Geduld braucht es noch – musste doch zuerst noch die entsprechende Einbauhöhe gemauert werden.
Im Innenbereich wird die Schwelle gefliest – aussen wird ein Naturstein als Schwelle zum Liegen kommen
Zusammenfassung: Portugal verschärft das Ausländergesetz. Das Parlament beschloss schärfere Einwanderungsregeln, unterstützt von konservativen/Rechtspopulisten. Kernpunkte: Familiennachzug erst nach zwei Jahren rechtmäßigen Aufenthalts (bei Verheirateten teils weniger, bei Minderjährigen entfällt die Vorgabe). Arbeitsvisa nur noch für Hochqualifizierte; Brasilianer erhalten nicht mehr automatisch Aufenthaltsstatus. Eine neue Polizeieinheit soll illegale Einwanderung bekämpfen. Debatten über höhere Hürden beim Erwerb der Staatsbürgerschaft setzen sich fort.
Bisher sind EU-Bürger von den Massnahmen, die Einwanderung zu beschränken, noch nicht betroffen, da dies die EU-Freizügigkeit verletzen würde. Vielleicht werden aber die Bedingungen für den Erwerb der portugiesischen Staatsbürgerschaft in Zukunft verschärft.
Unsere persönliche Wahrnehmung der Situation: Seit etwa zwei Jahren beobachten wir in einem Supermarkt in Figueiro dos Vinhos, dass – salopp gesagt – die Supermarktkassen von Brasilianern und Brasilianerinnen übernommen wurden. Wir wissen nicht, was aus den vorherigen portugiesischen Mitarbeiterinnen geworden ist. Wurden sie aus dem Geschäft verdrängt oder haben sie „bessere” Jobs gefunden?
SYMBOLBiLD – KI-generiertes Foto! Der Auftrag an den KI-Bildgenerator lautete : Eine Gruppe brasilianischer Immigranten wird von Vertretern der portugiesischen Regierung freundlich begrüßt. KI-Bilder ernennt man oft an den fehlerhaften Details – z.B. hat der Regierungsvertreter keine rechte Hand.
Sexta 31 de Julho de 2026 – nachts ↑↓10Grad
tags↑30 Grad – Sonne (1711) 13-34 km/h N-NW
Diese Skulptur ist der Nachlass einer langjährigen Bewohnerin von Goladinha, die eines der Gästehäuser bewohnte. Über die ursprüngliche Herkunft und Bedeutung haben wir keine Kenntnisse. Es könnte sich vielleicht um ein altes, traditionelles, fernöstliches Symbol handeln.
Sexta 2 de Setembro de 2022 — nachts ↑↓14°
tags ↓25° – Sonne und Bewölkung – 23-44km/h NW
Um erdbebensicher bauen zu wollen hat sich in Portugal die Betonständerbauweise, wie auch in anderen südlichen Ländern Europas, schon seit vielen Jahrzehnten etabliert. Zwischen den Betonelementen wird mit Ziegelsteinen ausgefacht.
Um eine höhere Dämmwirkung zu erzielen ist man irgendwann hergegangen und hat zwei dünne Ziegelwände gemauert und dazwischen eine 20 – 40 mm starke Styrodurdämmung gepackt. Der neueste Schrei sind Thermoziegel – die sind zwar teurer aber weniger arbeitsintensiv.
Was bei all diesen Varianten nicht berücksichtigt wird, sind die Kälte- bzw. Wärmebrücken – die stahlarmierten Ständer und die pro Stockwerk gegossenen Ringanker. Durch diese Bauteile dringt im Sommer die Wärme ein und im Winter verlässt sie das Gebäude wieder. An kalten Oberflächen kondensiert die Feuchtigkeit in der Luft. Schimmelbildung ist daher unvermeidbar – vor allem wenn wenig oder gar nicht gelüftet wird. Wir haben schon viele dieser Bauwerke betreten und den Schimmel schon an der Haustüre riechen können. Diese Baustelle befindet sich in Figueiro dos Vinhos.
Segunda, 25 de Fevereiro 2019 – nachts ↓↑3º / tags ↑↓22º – Sonne
Die Pinien-Prozessionsspinner ist, lt Wikipedia, der bedeutendste Schädling an Kiefern im Mittelmeerraum.
Für Menschen und vor allem Haustiere kann die Berührung gefährlich werden. Erfahrungsbericht im Portugalforum
Wir sind dieser seltsamen Prozession heute im Stadtwald in Figueiro dos Vinhos begegnet.Malaica hat keinerlei Notiz davon genommen.
Quarta de 26 Agosto de 2026 (39. HZT) – nachts ↓13 Grad
tags ↓19 Grad – Bewölkung – Sonne – 15 Liter Regen (1751) – 25-64 km/h – SO-S-SW-W
Wir haben eine Wanderung durch unsere Gästeappartements und Nebengebäude gemacht und die von uns eigenhändig gesetzten Türen gezählt – es sind 32.
29 davon waren gebrauchte Türen, die wir zum Teil aufwendig aufgearbeitet haben. Nur drei davon haben wir käuflich erworben.
Die Upcycling-Türen sind zum Grossteil aus Deutschland importiert, den Rest haben wir hier vorgefunden oder secondhand erstanden.
Wenn es um die Frage des CO2-Ausstosses geht, so haben wir das zum Teil aufwendige Entsorgen der alten Türen verhindert, gleichzeitig Energie und Ressourcen geschont, weil keine neuen Türen hergestellt werden mussten.
Die hintere Ausgangstür aus Metall von Casa Ar haben wir von unseren Nachbarn bekommen. Wir haben sie nicht nur mit Holz gedämmt und mit Isolierglasscheiben versehen, sondern mussten auch noch einen Türrahmen bauen. Beides wurde den schiefen Wänden anpasst.
Ein Kommentar
Das sieht gut aus. Ich freue mich schon darauf, im September alles „live“ zu sehen.
Das sieht gut aus. Ich freue mich schon darauf, im September alles „live“ zu sehen.