Terca-feira – 29 de Abril 2014 – nachts 7° C – tags 22° C, Sonne
Die Natur zeigt Farben. Die entstehen durch, für den Menschen, höchst komplizierte chemische und biologische Prozesse.
Ich habe es mir einfacher gemacht und mit einem Bildverarbeitungsprogramm ein bisschen herum gespielt.
So entstand aus einem gewöhnlichen Foto einer menschlichen Iris, dieses farbenfrohe Bild.
Sexta de 11Setembro de 2026 – nachts ↑10 Grad
tags ↑29 Grad – Sonne – (1762) – 12-30 km/h – N-W-NW
Der Eingang des Appartements „CASA MADEIRA”, das sich gegenüber von „Casa Agua” befindet, wurde nun ebenfalls ansehnlich gestaltet. Die glatten Türlaibungen wurden verputzt und weiss gestrichen. Die Natursteine haben wir verfugt und naturbelassen. Das gebrochene Weiß der Fugen entsteht aus einer Mischung aus Sand und Kalk. Die Streppenstufe besteht aus zwei Holzbohlen – Eiche und Mimosenholz. Die Tür selbst haben wir gebraucht erworben.
Die Natursteinlaibungen verjüngen sich nach innen. Ursprünglich war hier eine zweiflügelige Tür eingebaut, was an den links und rechts angeordneten Zapfenaufnahmen im mittleren hölzernen Sturz zu erkennen ist. Ebenfalls auf diesem Balken des Türsturzes erkennt man hellere Streifen. Dort waren ursprünglich gespaltene Äste als Putzträger aufgenagelt.
Alle Gebäude in Goladinha haben ein Erdgeschoss und einen 1. Stock. Die Räume im EG waren zu keiner Zeit Wohnraum – es war dort zu dunkel und viel zu feucht. Als Weinkeller und Ställe für Ziegen und Maultiere konnte man sie gebrauchen.
Durch entsprechende bauphysikalische Massnahmen haben wir einen Raum nach dem anderen saniert – so entstanden Werkstatt, Gastraum, Dorfküche, Lagerraum und Waschküche.
Die letzte Adega (Weinkeller) unterhalb, der erst noch zu erstellenden Ferienwohnung in CASA MADEIRA haben wir nun begonnen grundlegend zu sanieren. Die erste Aktion ist das Bodenniveau um 40 cm tiefer zu legen. Bisher ging das relativ einfach – wir trafen bis dato nur auf hartverbackenen Lehm der sich mit einem grossen pneumatischen Hammer leicht herausarbeiten lässt.
Quinta 01 de Julho 2021 – nachts ↑↓7º – tags ↑26º – Sonne
Jeweils eine Portion Futterration hat der Igel die vergangenen beiden Tage schon vertilgt.
Wenn er es denn war? Jedenfalls hoffen wir es.
Neues Futter, frisches WasserHeute haben wir uns mehr als eine Stunde auf die Lauer gelegt – bis zum Einbruch der Dunkelheit. Bis dahin kein Igel in Sicht.
Sexta 18 de Outubro 2024 – nachts ↑15 Grad – 8 Liter Regen
tags ↑18 Grad –Bewölkung– 4 Liter Regen (302)– 18-38 Km/h NW Wassertemperatur der Alge 13,8 – Baden macht immer noch gute Laune
Nördlich von Goladinha, auf der anderen Seite der Serra Espinhal haben wir an einem Waldrand eine Ansammlung von … Essigbäumen (?) entdeckt. Erst waren wir uns nicht sicher, weil wir Essigbäume nur mit eher behaarter Rinde erinnern.
Nach unseren Recherchen handelt sich bei dieser Ansammlung von Bäumen und Bäumchen anscheinend doch um Rhus typhina – dem Essigbaum.
Einige dieser, über Wurzeln der Mutterpflanze gewachsenen, 40 cm grossen Jungbäume haben wir ausgegraben und ihnen ein neues Zuhause in Goladinha angeboten – wir hoffen sie gedeihen prächtig.
Auf das äussere Erscheinungsbild im nächsten Herbst freuen wir uns schon: Die grünenBlätter werden erst gelb, später orangeund im Oktober leuchtend karmesinrot.